Bericht über die Rur

29 02 2012

Auf der Suche nach Informationen über die Rur bin ich soeben zufällig auf einen bildreichen Bericht von Detlef (www.fliegenfischen-deutschland.de) gestoßen. Auf seiner informativen Webseite rund um das Thema „Fliegenfischen“ und all seine faszinierenden Facetten, sammelt er nicht nur Wissenswertes zu unterschiedlichsten Gewässern in NRW, sondern erzählt in lesenswerter Art und Weise auch von seinen Erlebnissen am Wasser. So auch über die Rur in Monschau, die er am Pfingstwochenende des letzten Jahres besuchte.

Ich war an diesem Wochenende auch unterwegs und erinnere mich noch gut, dass mich am Eingang der Stadt ein Fliegenfischer, Detlef, freundlich mit meinem Namen anredete und sich kurz mit mir über die fischereilichen Bedingungen und passende Fliegenmuster unterhielt. Noch während wir redeten, konnte ich ein paar kleinere Bachforellen unter der Brücke mit einer kleinen Elk Hair Caddis verführen. Später am Nachmittag kreuzten sich unsere Wege ein zweites mal. Was er in der Zwischenzeit und an diesem Tag genau erlebt hat, könnt ihr hier nachlesen: Reisebericht Monschau

Leider hatte er offenbar an diesem sonnigen Wochenendtag mit leichtem Niedrigwasser nicht so viel „Erfolg“. Damit bestätigt er meinen Eindruck, der sich nach zahlreichen Gespräche mit Gastanglern an der Rur in den letzten drei Jahren gebildet hat: ohne die richtige Taktik ist die Rur kein Selbstläufer und mit Techniken die an anderen Flüssen überzeugen, ist hier noch lange nicht jede Rotgetupfte aus ihrer steinigen Deckung zu locken – schon gar nicht die großen Exemplare! Darum freut es mich umso mehr, dass ich in den letzten Monaten einigen – vornehmlich jüngeren – Fliegenfischern vor Ort unter die Arme greifen und ihnen ein paar brauchbare Tipps vermitteln konnte, mit denen sich schnell schöne Fänge einstellten. Denn, dass „Fliegenfischen“ nicht gleich „Fliegenfischen“ ist und man sich gerade als Neuling am Wasser schnell leicht überfordert, ein wenig verloren, hier und da verzweifelt und im schlimmsten Fall sogar frustriert fühlen kann, kann ich aus meinen eigenen Anfängen nur zu gut nachvollziehen. Wie gut, dass ich frühzeitig an Marc und andere erfahrene Fliegenfischer geraten bin, die mir viel beibringen konnten! Natürlich gehört zu einem erfüllenden Tag am Wasser letztlich weit mehr dazu als nur „Fische fangen“, aber es ist ein wunderbares Gefühl, an einer kniffeligen Stelle mit der geeigneten Präsentation eine schöne Bachforelle überlisten zu können. Ich erinnere mich noch sehr gut an viele solcher Situationen, die mir heute noch ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern.

Vor diesem Hintergrund habe ich bereits im letzten Jahr mit dem Gedanken gespielt, eine Art Guiding bzw. vielmehr eine Art begleitendes, gemeinsames Fliegenfischen an der Rur anzubieten. Wer von euch Interesse hat, kann sich also gerne bei mir melden! Näheres hierzu erfahrt ihr aber auch noch einmal in Kürze hier auf flybei😉

Nachtrag:

Ich sehe gerade, das Detlef nur wenige Tage nach seinem Ausflug nach Monschau die Rur noch einmal befischt hat. Offenbar lief es an diesem Tag schon ein wenig besser. Aber: da ist das letzte Wort mit Sicherheit auch noch nicht gesprochen.


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