Fernweh lässt grüßen!!

8 01 2013

von Fabian

Kennt Ihr das auch? Man kommt in der kalten Jahreszeit nach Hause, es ist bereits wieder so dunkel wie zu dem Zeitpunkt, als man in der Früh die Wohnung verlassen hat. Fischen ist unter der Woche für die meisten dementsprechend unmöglich. Das einzige was bleibt, um seinem Hobby zu frönen, ist das Fliegenbinden oder sich im Netz auf die Suche nach Clips über das Fliegenfischen in einer spektakulären Umgebung zu begeben.  So dachte wohl auch ein sehr guter Freund von mir. Hier ist das Ergebnis seiner Suche. Wie Lennet – in meinen Augen ganz zu recht – behauptet, sind diese Produktionen seit langem die Besten!

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Nehmt Euch unbedingt die Zeit und ladet die Videos in HD-Qualität. Es lohnt sich!

Weitere Videos von „Montana Wild Productions“ findet ihr hier.





Video: Devil’s Gold

16 04 2012

Also entweder Ihr habt ein wenig Geduld und zieht Euch das Video von Anfang an rein, oder aber Ihr steigt direkt bei Minute 4.22 ein. Macht Euch auf Action gefasst! Der Titel des Videos ist wirklich bezeichnend…





Love Flyfishing – Video

13 03 2012

Über einen russischen (Video-)Blog habe ich bei Vimeo eine in Bild und Ton sehr harmonisch gestaltete sowie technisch anspruchsvolle Produktion von Jah Raven gefunden. Abwechslungsreiche, schnellere Gewässer, unterschiedliche Anbietetechniken – hauptsächlich auf der Wasseroberfläche – und nicht zuletzt wunderschön gezeichnete Forellen…Treffender hätte da der Titel des Kurzfilms nicht gewählt werden können: Love Flyfishing. DAS ist genau die Art von Fliegenfischen, die auch ich liebe!

Der Zusatz „Volume One“ lässt hoffen, dass ein zweiter Teil in Kürze folgt 😉

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Kinofilm: Salmon Fishing in the Yemen

12 03 2012

Am 17. Mai startet seit langer Zeit noch einmal ein Kinofilm in den deutschen Lichtspielhäusern, den man sich als Fliegenfischer auf keinen Fall entgehen lassen darf: Salmon Fishing in the Yemen. Der Film basiert auf einer Novelle von Paul Torday und erzählt die Geschichte des Fliegenfischers Fred Jones (Ewan McGregor), der als Vertreter der britischen Regierung einem Scheich bei der Umsetzung eines „verrückten“ Plans helfen soll: Lachse aus englischen Gewässern im Yemen River ansiedeln. Was haltet Ihr vom Trailer?

„A visionary sheik believes his passion for the peaceful pastime of salmon fishing can enrich the lives of his people, and he dreams of bringing the sport to the not so fish-friendly desert. Willing to spare no expense, he instructs his representative to turn the dream into reality, an extraordinary feat that will require the involvement of Britain’s leading fisheries expert who happens to think the project both absurd and unachievable. That is, until the Prime Minister’s overzealous press secretary latches on to it as a ‚good will‘ story. Now, this unlikely team will put it all on the line and embark on an upstream journey of faith and fish to prove the impossible, possible.“ (IMDb)

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Falls Ihr Euch noch weiter über Salmon Fishing in the Yemen informieren möchtet, empfehle ich Euch ein Review aus der Los Angeles Times sowie generell die sehr gute Webseite von „metacritic„, die einen Überblick über Rezensionen aus unterschiedlichen Medien liefert und auf dieser Basis Bewertungen vornimmt: http://www.metacritic.com/movie/salmon-fishing-in-the-yemen-2012

Nachtrag:

Im Fliegenfischer-Forum habe ich gerade gesehen, dass dort vor ein paar Tagen auch auf den Film hingewiesen wurde. Daher hier ergänzend der im Thread erwähnte Link zum kurzen Bericht auf stern.de: http://www.stern.de/kultur/film/lachsfischen-im-jemen-ewan-mcgregor-stellt-neuen-film-vor-1796239.html

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DIY Lanyard

9 03 2012

Gestern Abend waren Marc, Fabian und Nino bei mir, um für den Saisonstart in der nächsten Woche noch ein paar letzte Fliegen zu binden – ok, die letzten werden es bestimmt nicht gewesen sein… Jedenfalls: Während meine Gäste bereits ihre ersten Muster in Angriff nahmen (Marc entschied sich für kleine Flash Streamer und grüne Elk Hair Caddis, Fabian tüddelte einige schwere Moutardes auf den Kamasan B100 und Nino stellte ein paar ausgefallene Geheimwaffen für eine seiner unzähligen Fliegenboxen her), spielte ich erstmal mit Perlen…

Schon vor einiger Zeit habe ich auf dem informativen Blog von Max die Anregung zu einem do-it-yourself Lanyard gesehen und wusste sofort, so etwas brauche ich für die sommerliche Fischerei mit der Hüftwathose auch! Ich habe ohnehin nie viel Krims-Krams bei mir, lediglich die Taschen meiner Simms G4 werden mit dem Nötigsten gefüllt. Und wenn ich im Sommer auf diesen Stauraum verzichten muss, brauche ich eine praktische Alternative. Ein zweiter Grund für die Heimarbeit liegt ohnehin auf der Hand: Warum 30 Euro oder mehr im Geschäft bezahlen, wenn ich die nötigen Materialien für kleineres Geld fast vor der Haustür finde?

Alles was es für einen Lanyard braucht, sind eine Schnur (in meinem Fall ein dünner, runder Schnürsenkel), ein paar Holzperlen (meine haben einen Durchmesser von ca. 10mm) und ein paar große Karabiner aus dem örtlichen Angelgeschäft. Schon nach kurzer Zeit haltet Ihr dann Euren eigenen, individuellen Lanyard in den Händen. Bei meiner Version habe ich mich für 7 Wirbel entschieden: Unten in der Mitte wird der Nipper Hängen, rechts und links davon ein Amadou und eine Löseschere. Ans obere Ende des Lanyards kommen auf der einen Seite Vorfachspulen und auf der anderen Seite wird das Schnurfett befestigt. In der Mitte habe ich mit zwei Karabindern ein „C&F 50/MSF Fly Patch“ fixiert. Ich liebe dieses kleine Schmuckstück aus Fernost! Die kleine Dose bietet ausreichend Platz für Nymphen und Trockenfliegen, um sich einen Tag am Wasser auszutoben. Ein weiterer Vorteil liegt in den großen Lüftungsschlitzen, die ein schnelles Trocknen gebrauchter Muster fördern. Neben den 10 Reihen im Inneren, findet sich auf der Vorderseite zusätzlicher Schaumstoff, der weiteren Exemplare Halt gewährt.

Leider ist die Dose – soweit meine Internetrecherche stimmt – in Deutschland nicht mehr erhältlich. Auch auf der offiziellen Webseite von C&F Japan taucht sie in dieser Version nicht mehr auf. Glücklicherweise findet sie sich jedoch für umgrechnet 25 Euro hier und da noch in den angestaubten Regalen europäischer Händler (bei Interesse kann ich Euch gerne ein paar Anlaufstellen nennen). Was jetzt noch fehlt um meinen Lanyard zu perfektionieren ist eine Art „Nackengurt“, der das Gewicht der Utensilien noch besser verteilt. Sobald ich eine passende Lösung gefunden habe, schicke ich an dieser Stelle ein Update hinterher.

Achja: Gebunden habe ich nach der Bastelstunde natürlich auch noch! Enstanden ist – nach ein paar unzufriedenstellenden Probeexemplaren – eine Serie „Pellet Nymphs“ gebunden auf widerhakenlose Jigs der Marke Hanak in #12 und #14. Materialien waren Tungstenköpfe in schwarz in 3mm, Bleidraht als Wicklung in 3mm, braune Fasanenfedern als Schwänzchen, künstlicher Quill als Körper und roter Tinsel als Hotspot. Abschließend wurde die beim Fischen zum Flussgrund zeigende Oberseite der Nymphe am Tinsel mit einem wasserfesten, schwarzen Stift gefärbt und mehrmals mit klarem Sekundenkleber lackiert. Ich bin gespannt, ob sich hiermit ein paar tief stehende Bachforellen überlisten lassen werden!

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