WICHTIGER HINWEIS: NEUE SEITE

4 12 2015

Eine fantastische Forellensaison für FLYBEIs Gäste und mich ist bereits seit ein paar Wochen Geschichte. Ein sonniger Herbst bescherte uns anschließend eine traumhafte Äschenfischerei und mittlerweile ist die Hechtfischerei bei niedrigen Temperaturen im vollen Gange. Unsere ersten Workshops in den Niederlanden und eine erfolgreiche Reise auf die Ostseeinsel Rügen liegen ebenfalls bereits hinter uns.

Ruegen06

 

Ganz nebenbei haben wir unser Reiseprogramm in Zusammenarbeit mit dem Salmon Fishing Club (SFC) für das Jahr 2016 zusammengestellt und auf unserer neuen Webseite www.flybei.de veröffentlich. Dort findet ihr die vollständigen Programme der Reisen, unter anderem nach Südamerika, Russland und Skandinavien. In Kürze folgen weitere Infos zu FLYBEIs Reisen nach Bosnien im April ’16 sowie zu einem spannenden Hechttrip nach Irland. Um weiterhin auf dem neusten Stand zu bleiben, möchte ich Euch einladen, unseren neuen Newsletter zu abonnieren. Einfach auf der neuen Webseite Name und Mailadresse hinterlassen und ihr werdet immer als Erste über unsere Berichte, Angebote und Termine informiert. So findet ihr derzeit z.B. aktuelle Termine für unsere Hecht- und Äschenkurse und einen kleinen Fotorückblick auf unsere Hechtjagd an der baltischen See. Schaut einfach mal rein!

FLYBEI | Reisen 2015-12-04 09-51-06

 

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Rückblick: Hechtfischen auf Rügen (Teil I)

28 06 2012

Wie vor ein paar Wochen angekündigt habe ich Anfang Mai Deutschlands größte Insel besucht: Rügen. Meine hohen Erwartungen an die dortige Hechtfischerei – auch aufgrund der zahlreichen euphorischen Berichte im Netz – wurden zwar nicht im vollen Umfang erfüllt, dennoch blicke ich sehr gerne auf 4 (oder besser 4,5) interessante und schöne Tage am Wasser zurück. An dieser Stelle auch von „erholsamen“ Tagen zu sprechen wäre allerdings gelogen oder zumindest stark euphemistisch. Denn jeder, der bei Windstärke 5+, über mehrere Tage hinweg und täglich viele Stunden lang große Streamer befördern musste weiß: Hechtfischen ist harte Arbeit! Nicht wahr, Marc? 

Ein kurze Zusammenfassung dieser harten Arbeit könnte wie folgt aussehen:

  • In 4,5 Tagen wurden von 4 Personen 25 Hecht gefangen (ich 11, Fabian 9, Marc 4, Ralph 1).
  • Fabian hat seinen ersten Hecht mit der Fliege überlisten können.
  • Der „größte“ Entenschnabel hatte die 80cm Marke noch nicht geknackt.
  • Belgier haben das „Hornhechtduell“ erfunden.
  • Das längste Hornhechtduell konnte Ralph mit 67 zu 62 für sich entscheiden.
  • Ralph heißt ab jetzt „Horny“ (Fabian fortan „Petzi Bär“  – aber das hat nichts mit einem gefangenen Fisch zu tun).
  • Hornhechte fängt man am effektivsten ohne Haken!
  • Rügen ist groß, verdammt groß und hat unglaublich viel Wasser!
  • Rügen im Frühling bzw. Sommer ist offenbar für die Hechtfischerei nicht der ideale Zeitraum.

 

Da dies aber nur einen oberflächlichen Eindruck unseres Ausflugs widerspiegeln würde, bekommt Ihr noch ein paar Worte (und Fotos) mehr:

Nach einem kurzen After-Work-Napp haben Fabian und ich uns – durch eine kalte Frühlingsnacht von Dienstag auf Mittwoch – auf den ca. 800 km langen Weg gen Ostsee gemacht, um morgens auf Marc und Ralph zu stoßen. Unsere belgischen Freunde waren bereits am Vorabend in der Nähe von Putbus angekommen und hatten unsere Behausung, oder besser, unser „Blaues Haus“, bereits häuslich eingerichtet. Mit einiger Verspätung (Warum gibt es auch in jedem Kaff eine „Dortstraße“?)  trafen wir an unserem Urlaubsort bzw. der losen Ansammlung von Kleinstbauten mit eigenem Ortsnamen ein. Die Vorboten unserer kleinen, kurzfristig geschrumpften Reisegemeinschaft – Nino musste wegen eines unkooperativen Praktikumsleiters leider absagen und Max dachte bis wenige Tage vor Abfahrt, dass wir ins für ihn leichter erreichbare Holland fahren würden – waren aber bereits zum Südufer der Insel ausgeflogen. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen konnte auch uns trotz Schlafmangels nichts halten und wenig später standen wir am Strand des Greifswalder Bodden. Statt jedoch einen Meterhecht nach dem anderen zu fangen, waren Ralph und Marc in ein „Hornhechtduell“ vertieft. Die beiden bekamen einen Hornhecht nach dem anderen ans Band und das, ohne überhaupt einen Haken zu verwenden. Sie knüpften lediglich eine Art fasrige Schnur in den Farben rot und orange (etwa 7-10 cm lang) ans Vorfach und bewegten diese in Windeseile – die Rute unter den Arm geklemmt und mit beiden Händen strippend – knapp unter der Oberfläche. Einzelne Fische der balzenden Schwärme konnten auch diesen Reizen nicht widerstehen und verfingen sich mit ihrem „Hörnchen“ (wie Ralph es nannte) im Köder. Bis zum Abend konnten die Duellanten auf diese Weise gemeinsam über 120 Hornhechte bis ca. 80cm „überlisten“ und schonend zurücksetzen.

Während sich die Korkgriffe der beiden, über den zunehmend kälter werdenden Tag hinweg, stetig von braun in schuppiges silber verwandelten, versuchten Fabian und ich unser Glück auf Hechte. Zwar war die Bucht in der wir fischten nicht ideal (wir konnten keine Kanten ausfindig machen und auch der Grund bot keine konkreten Anhaltspunkte wie etwa Krautfelder), dennoch durfte ich mich über meine ersten beiden Boddenhechte und eine damit verbundene Doppelrunde Schnaps für alle nach dem Abendessen freuen.

Wie die Schnapsverteilung an den darauf folgenden Tagen ausgesehen hat, wird Euch Fabian in Kürze in einem zweiten Teil berichten. Vorab aber schonmal ein paar Fotos:

 

Impressionen: Hechtfischen auf Rügen (Teil I)

 





Hechtfischen auf Rügen im Mai

26 04 2012

Im Mai gehts für ein paar Tage gemeinsam mit Marc, Ralph, Fabian und Nino nach Rügen. Da keiner von uns bisher in Boddengewässern sein Glück auf Hechte versucht hat, würde ich mich an dieser Stelle über jeden Tipp freuen! Ward ihr vielleicht selber schon einmal auf der Ostseeinsel und kennt ein paar interessante Stellen? Habt ihr dabei bestimmte Streamermuster als besonders bissig erlebt? Schießt los 😉 Ich revanchier mich dann mit einem ausführlichen Bericht und vielen Fotos – von hoffentlich schönen Hechten.








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