Scale Magazine #4

1 03 2012

Gerade erreichte mich per Mail und Facebook die frohe Botschaft, dass die vierte Ausgabe des „Scale Magazine“ endlich draußen ist. Die in Hamburg publizierte Lektüre für lesehungrige Fliegenfischer ist sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch zugänglich und spukt seit Mitte 2011 kostenfrei im Netz umher. Mittlerweile dürfen sich die ambitionierten Macher – dank über 2.000.000 Klicks – mit Stolz als Herausgeber des „erfolgreichsten europäische Spin- und Fliegenfischermagazin“ bezeichnen. Gratulation hierzu!

Ich habe bisher zwar nur kurz durch die aktuelle Ausgabe blättern können, aber die Artikel über Patagonien und die Äschenpirsch an der Glomma werde ich mir aber noch einmal in Ruhe genauer ansehen. Das solltet ihr natürlich auch tun, um die letzten Tage bis zum Saisonstart zu überbrücken 😉 Wo geht es denn bei Euch als erstes ans Wasser?





Aufruf: Flybei – Facebook – Fotos

13 01 2011

In Kürze wird es soweit sein: Der 100. Beitrag auf Flybei wird seinen Weg auf Eure Bildschirme (oder Smartphones) finden! Knapp 15 Monate wird es voraussichtlich bis zu dieser Wegmarke gedauert haben – anfangs noch in kleinen Schritten, später immer rasanter.

Da ich nicht alle Tage einen 100. Beitrag verfasse, habe ich mir Gedanken gemacht, wie er denn aussehen könnte. Für einen aktuellen, bildreichen Erlebnisbericht vom Wasser wird es noch zu früh sein, denn es wird noch ein wenig dauern, bis sich die Rur vom Hochwasser erholt hat. Darüber hinaus werden vergleichbare Beiträge in den nächsten Monaten reichlich hier zu finden sein.

Nein, er soll anders aussehen…

Beim Surfen bin ich dann zufällig auf folgendes Video von Fotograf Adam Barker gestoßen. Er lässt das Jahr 2010 in seinen schönsten Bildern Revué passieren.

Ein Jahresrückblick? Die schönsten Bilder? Das ist eine gute Idee! Da Ihr aber viele meiner Fotos bereits kennt, wäre dies nicht besonders spannend. Außerdem soll der 100. Beitrag Euch gewidmet sein. Wie wäre es also hiermit:

Ihr zeigt mir Euer schönstes Foto des Jahres 2010. Dabei sind Euch keine Grenzen gesetzt: egal ob Fisch, Fischer, Fisch mit Fischer, Insekt, Fluss oder Landschaft. Eure Gespließte oder Eure schönste Schlaufe. Schwarz-Weiß oder bunt. Alles ist willkommen! Alle eingereichten Fotos werde ich dann als 100. Beitrag in einem Video zusammenstellen und hier präsentieren.

Flybei – Facebook – Fotos

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Wie könnt Ihr mir nun Euer Foto zukommen lassen?

Der einfachste Weg ist über die neue Flybei Facebookseite. Dort könnt Ihr Euren Schnappschuss unter „Fotos“ direkt hochladen. (Falls Ihr nicht bei Facebook angemeldet sein solltet und dennoch teilnehmen möchtet, könnt Ihr mir Euer Foto per Mail an flybei@gmx.de schicken. Ich werde es dann für Euch hochladen.) Deadline für Eure Fotos ist der 99. Beitrag auf Flybei.

Jedes Foto das auf Facebook landet kommt nicht nur ins Video, sondern nimmt gleichzeitig auch an einer Verlosung teil. Der Gewinner erhält 10 meiner Lieblingsfliegen für die Fischerei auf Forellen.

Ich würde mich freuen wenn Ihr zahlreich mitmacht und unser Video lang und länger wird! Ich bin gespannt auf Eure Fotos!

Euer Alex





Last-Minute-Geschenke für Fliegenfischer

23 12 2010

Sucht ihr auch noch kleine Geschenke für euren liebsten Fliegenfischer (oder Fischerin)? Dann verratet mir doch eure Geheimnisse… Hier sind meine bisherigen Ideen, damit auch ihr nicht leer ausgeht…

Für Kreative:

  • in die eigene Fliegendose greifen
    und eine selbstgebundene Fliege
    in eine hübsche Schmuckschachtel setzen
  • eine handgeschriebene (ggf. gerahmte) Bindeanleitung
    für die Lieblingsfliege des Jahres 2010
  • Foto-Collage aus allen Bachforellen des Jahres
  • eine Zeichnung des Lieblingsfisches
  • selbstgebundene Fliegen- oder Nympfen-Ohringe

Für Praktische:

  • Handwärmer
  • Sekundenkleber
  • ein Gutschein vom Fliegen-Shop
  • Federn, geklaut von der gurrenden Taube
    vorm Schlafzimmerfenster 😉
  • ein Ausflug nach Monschau

Für volle Geldbörsen

  • ein Fliegenfischerkurs im Frühjahr 2011
  • eine Reise nach Untertauern…???

Was fällt den fleissigen Lesern dieses Blogs noch ein?

Frohe Feiertage, alles Gute und Petri Heil für 2011
wünscht euch,
Anna

 

PS: Ich hab noch weitere Ideen, die ich vielleicht noch verrate …





Neue (alte) Magazine für Fliegenfischer

14 12 2010

Aus dem englischsprachigen Raum – vornehmlich den USA – finden eine Vielzahl von Magazinen, sowohl in klassischer Printform als auch in moderner Webform – ihren Weg zu lesehunrigen Fliegenfischern weltweit. Aber auch in deutscher Sprache machen immer mehr Publikationen Appetit auf das heimische Binden oder einen Trip ans Wasser. Hierzu gehören schon lange nicht mehr nur die regelmäßig erscheinenden Publikumszeitschriften „Fisch & Fliege“ und „FliegenFischen“.

Heute möchte ich Euch in aller Kürze auf zwei neue Medien aufmerksam machen:

  • Fly & Tie: Wie der Name suggeriert, hat sich das Heft vornehmlich auf das Binden spezialisiert. Es soll künftig 7 mal im Jahr, zu einem Einzelpreis von 7.90 Euro (Abo 42 Euro) erscheinen. Nähere Informationen und ein kurzes Feedback zum Newcomer in den Regalen gut sortierter Zeitschriftenläden (oder bei ADH) findet Ihr auf den Blogs von Ralf oder Jörg.

  • Mit der Fliege: Das zweite Heft ist im Grunde gar nicht „neu“, sondern ein „alter“ Bekannter in neuem Gewand. Denn zwischen 1997 und 2000 erschien das Magazin in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen insgesamt 7 Mal. Nun feiert das Heft ein Comeback – und zwar „spezieller, schlanker und schneller“ als zuvor. Das heißt nicht länger mit hohen Kosten verbunden als Printausgabe, sondern danke der neuen digitalen Möglichkeiten (so wie viele englischsprachige Vorbilder) vollständig webbasiert. Die erste Ausgabe widmet sich 7 Themen, die sich abwechslungsreich zwischen persönlichen Geschichten und konkreten Tipps für die Praxis bewegen. Das besondere ist hier: alle Artikel werden von Fliegenfischern für Fliegenfischer geschrieben. Heißt unterm Strich: von nix kommt nix! Mitmachen muss die Defise also lauten, denn ansonsten stünde Herausgeber Theodor Matschewsky nur mit weißen digitalen Seiten da.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen (und vielleicht beim Schreiben)!





Äschen sehen rot!

10 12 2010

Auf meiner Suche nach neuen Inspirationen für Fliegenmuster streune ich nicht nur durch Foren, Videoplattformen und Blogs, sondern auch immer wieder durch gut sortierte Shops für Fliegenfischer bzw. -binder. Umso mehr Fliegen im Angebot umso besser! Im mit über 900 Fliegen üppigen Sortiment von Rolf werde ich fast immer fündig und ertappe mich dabei, wie ich wenig später am Bindestock sitzend versuche, die virtuellen Fundstücke auf Basis der ausführlichen Beschreibungen und Bilder in die Realität zu holen.

Für meinen unmittelbar anstehenden Ausflug zum Äschenfischen habe ich mich auch wieder auf diese „Suchtaktik“ verlassen und bin – wie zu erwarten – nicht enttäuscht worden. Meine Suchkriterien waren vorher schon ziemlich eindeutig definiert: rot, groß, schwer! Für die winterliche Fischerei auf Äschen bei vielleicht widrigen Umständen (erhöhter Wasserstand, leichte Trübung, eingeschränktes Steigverhalten, …) erzielen oftmals gerade Fliegen auf Haken größer als „10“ (sogar rauf bis Hakengröße „2“) beachtliche Erfolge. Da die Fahnenträgerinnen sich in der kalten Jahreszeit nur ungern vom Grund lösen, empfiehlt sich je nach Gewässersituation außerdem eine Beschwerung mit Bleidraht und/oder Tungstenperle(n). Da wo erlaubt, kann auch eine Kombination aus einer schweren und einer leichten Nymphe, die z.B. taumelnd über dem Boden für Aufmerksamkeit sorgt, zum Einsatz kommen.

Auf die richtige Präsentation kommt es an! Während ich in den wärmeren Monaten auch leichte und kleine Nymphen an der langen Leine stromab serviere, greife ich im Winter und im Frühjahr gerne auf die Taktik der „kurzen Leine“ zurück: Die Fliege wird an einem langen Vorfach, ein durchgehendes Stück Monofil, mit einem Rollwurf stromauf geschlenzt. Der ausgestreckte Arm wird gehoben und die Rute parallel zur Wasseroberfläche gehalten. Die Nymphe sinkt schnell zum Grund und wird – einen Tick langsamer als die Fließgeschwindigkeit des Oberflächenwassers – in einer natürlichen Drift geführt. Die lose Schnur wird aufgenommen und mit einem Finger auf dem Blank ist das Rollen des Musters über den Gewässergrund deutlich spürbar. Ab und zu ein Hänger? Dann hast Du die richtige Tiefe! 😉 Ist die Nymphe auf meiner Höhe angekommen, senke ich die Rute leicht und erlaube dem Muster somit in einer freien Drift noch ein paar Meter flussabwärts zu treiben. Am Ende dieses flüssigen Bewegungsablaufs hebe ich die Rute, lasse die Nymphe aufsteigen und setze einen kleinen Anhieb, denn oftmals kommt gerade in dieser Phase der Biss! Diesen erspürt man oder aber man vertraut zusätzlich auf einen Bissanzeiger (z.B. ein Stück Backing mit zwei perfection loops ins Vorfach eingeschlauft). Es ist offensichtlich, dass bei dieser speziellen Fischerei eine leichtere und längere Rute, Marc fischt hierzu z.B. eine #3 in 9,6 ft., einige Vorteile hat.

Achja: Warum gerade die Farbe rot eine scheinbar magische Anziehung auf Äschen ausübt, ist meines Wissens noch nicht hinreichend erklärt worden. Wisst ihr hierzu mehr?

Wie dem auch sei… folgende Muster haben für die kommende Pirsch – hoffentlich bei Schnee – jedenfalls einen Platz in meiner Dose ergattern können. Ob die Äschen tatsächlich „rot gesehen“ und fleißig gebissen haben, werdet ihr natürlich hier in Kürze erfahren! Das fängigste Muster stelle ich dann auch nochmal im Detail vor. Bis dahin müssen diese Fotos genügen:









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