Es macht mich froh…

21 05 2014

von Alex

Es macht mich immer wieder froh zu sehen, wenn jemanden das Fliegenfischer-Fieber so richtig packt. Noch viel mehr freut es mich natürlich, wenn ich daran in irgendeiner Form beteiligt sein darf. So etwa geschehen vor ein paar Wochen in der Eifel, als Alex und Andi gemeinsam mit mir ihre ersten Schritte am Fluss unternommen haben. An solchen Tagen denke ich zurück an meine anfänglichen Erfahrungen mit der Fliegenrute und kann ihre Begeisterung und Motivation nur zu gut nachempfinden.

Ihre persönlichen Eindrücke zum Wochenende haben die beiden Frohnaturen nun auf ihrer Webseite veröffentlich, auf der sie ihren Einstieg in unsere Passion dokumentieren. Ich bedanke mich für die lustigen Stunden, wünsche Euch weiterhin viel Spaß am Wasser und allzeit Tight Lines!

Alex und Andi

(Alex und AndiDie ersten Schritte mit der Fliegenrute)

 

Gefreut hat mich ebenso das darauf folgende Kurswochenende: Hans-Jörg fischte bereits einige Jahre an der Unteren-Rur und kann schon lange nicht mehr als ‚Einsteiger‘ bezeichnet werden. Im Hinblick auf Techniken und Taktiken zum effektiven Befischen seines Hausgewässers hatte er allerdings noch einige offene Fragen und lud mich daher zu sich, in die Nähe der niederländischen Grenze, ein.  Ich kenne die Rur auch unterhalb des Eifel-Stausees, so weit flussab war ich selber allerdings bisher auch noch nicht an ihren Ufern unterwegs gewesen. Die von uns befischten Gewässerabschnitte suchte daher nicht ich, sondern mein ortskundiger Gastgeber aus. Ich steuerte lediglich meine Empfehlungen zum optimalen Umgang mit dem Gerät und den Gegebenheiten bei. Der Fokus musste meines erachtens dabei insbesondere auf Techniken zum tiefen Präsentieren der Nymphe liegen, denn die Rur war hier unten teils weit über 2m tief und zeichnete sich an den markanten und von Hans-Jörg ausgewählten Stellen durch eine flotte Oberflächenströmung aus. Schnell hatte er die wichtigsten Grundlagen verinnerlicht und schon nach kurzer Zeit drillte er vor den Augen eines erstaunten Ansitzanglers eine Barbe mit weit über 70cm – die sich nach einigen Minuten und vielen Fluchten leider zurück in die schützende Rinne verabschiedete. Der Frust über den verlorenen Prachtfisch währte aber nur kurz und sein konzentriertes Nymphen wurde mit einer weiteren Barbe über 70cm belohnt. Mit einem breiten Grinsen verabschiedeten wir den stattlichen Kämpfer. Ihm folgten nur wenig später eine weitere Barbe in dieser Größenordnung, Hans-Jörgs bisher größte Äsche mit knapp 40cm und seine erste Forelle am eigenen Gewässer überhaupt. Das alles mit den gleichen Nymphenmustern, dem gleichen Vorfachaufbau und der gleichen Präsentation. So einfach kann Fliegenfischen sein!

Ich bin mir sicher, dass Hans-Jörg an den kommenden Feierabenden einige weitere Barben, Döbel, Äschen oder auch Forellen wird überlisten können. Und gerade diese Ungewissheit, welcher Fisch als nächstes die Nymphe am Flussgrund nimmt, zeichnet für mich diese spannende Fischerei am Mischgewässer aus. Jedenfalls habe ich nach diesem Tag richtig Lust bekommen, es auch noch einmal auf Barben zu versuchen 🙂

Hans-Jörg

(Hans-Jörg – Eine 70+ Barbe aus der Unteren-Rur)

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Kurswoche: Fliegenfischen im Gebirgsfluss

17 02 2014

von Alex

In diesem Sommer – genauer gesagt vom vom 24. bis 31. August – geht es endlich wieder zum Fliegenfischen nach Österreich. Wie in den letzten Jahren auch, werde ich Familie Kohlmayr in ihrem gastfreundlichen Hotel südlich von Salzburg besuchen. Diesmal werde ich die Taurach in und um Unterrauern allerdings nicht alleine befischen, sondern vielleicht mit einigen von Euch!

In Zusammenarbeit mit dem Gasthof zur Post habe ich eine Fliegenfischerwoche unter dem Motto ‚Fliegenfischen am Gebirgsfluss‚ konzipiert. Den Auftakt macht ein informativer Bindeabend am Sonntag, den 24. August. In gemütlicher Runde wird es um Grundlegendes zur Trocken- und Nymphenfischerei im Wildwasser gehen. Außerdem werden wir gemeinsam einige erfolgreiche Muster für die kommenden Tage am Fluss binden.

Am Montag und Dienstag (25. + 26. August) findet dann ein Intensivkurs statt, in dem es nicht nur um die geeigneten Würfe und Präsentationen der Trockenfliege am Gebirgsfluss gehen wird, sondern auch Techniken und Taktiken der Nymphenfischerei in der Praxis erprobt werden. Wir werden an beiden Tagen jeweils 9 Stunden am Wasser sein und unterschiedliche Flussabschnitte und Gewässerstrukturen der abwechslungsreichen  Taurach kennenlernen. Dieser Intensivkurs ist lediglich für 4 Personen (sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene) gedacht, so dass jeder von Euch am Wasser individuell und intensiv begleitet werden kann.

In den darauffolgenden Tagen gibt es zudem die Möglichkeit, die Taurach im Rahmen eines exklusiven Guidings (ganzer od. halber Tag) zu erkunden und dabei bestimmte Schwerpunkte, die wir im Vorhinein gemeinsam besprechen und festlegen, zu behandeln.

Ich würde mich sehr freuen, Euch im Rahmen dieses Intensivkurses, oder aber beim Guiding unter vier Augen, meine Erfahrungen mit der Fliege am schnellen Gewässer weiterzugeben. Falls Ihr Euch ein Bild von der Taurach machen möchtet, empfehle ich Euch einen Blick in meine ‚Berichte‚ der letzten Jahre.

Nähere Informationen und die Konditionen der Fliegenfischerwoche ‚Fliegenfischen am Gebirgsfluss‚ erhaltet ihr auf der Webseite des Ferienhotels Gasthof zur Post. Dort findet Ihr grundsätzlich natürlich auch alle speziellen Angebote für Fliegenfischer, die Euren Urlaub in Untertauern betreffen. Da die Plätze stark begrenzt sind, könnt ihr Euch zum Kleingruppenkurs nur bis zum 1. August direkt bei Familie Kohlmayr anmelden. Die Guidings können entweder jetzt schon über die Webseite vom Gasthof zur Post, oder – solange noch Termine frei sind – kurzfristig vor Ort im Hotel gebucht werden.

Bei Fragen könnt Ihr Euch natürlich jederzeit an mich wenden: kontakt@flybei.de

Wir sehen uns in Österreich, wir sehen uns am Wasser! Tight Lines!

Euer Alex

Fliegenfischerwoche

Fliegenfischen im Gebirgsfluss

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Info-Text zur Fliegenfischerwoche ‚Fliegenfischen am Gebirgsfluss‚:

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Die junge Taurach lässt das Herz eines jeden Fliegenfischers höher schlagen: der wilde Charakter des Gebirgsflusses mit seinen vielen tiefen Pools, Störsteinen und Kehrströmungen bietet auf einer Länge von über 18 km farbenfrohen Bach‐ und Regenbogenforellen sowie kampfstarken Saiblingen unzählige Standplätze.

Das schnelle und unruhige Wasser ermöglicht sowohl mit der Trockenfliege als auch mit der Nymphe eine aktive, abwechslungsreiche und kurzweilige Fischerei und aufgrund des klaren Wassers sind mit einem geübten Auge viele der hellen Fische auf dem weißen Kieselgrund auszumachen.

Dennoch ist die saubere Präsentation der Fliege im Gebirgsfluss nicht immer einfach, denn die strömungsarmen Taschen – in denen die Salmoniden oftmals geduldig auf Nahrung warten – sind klein, die aussichtsreichen Pools tief und die vielversprechenden Rinnen möglicherweise von langen Ästen überragt. Schnell können sich am Wasser dann die ersten wichtigen Fragen stellen:

  • Wie kann ich meine Trockenfliege in der Kehrströmung halten?
  • Wie komme ich mit meiner Nymphe auf Tiefe und wie erkenne ich den Biss?
  • Mit welchem Wurf meistere ich den dichten Uferbewuchs?

Auf diese und viele weitere Fragen geben der Intensivkurs ‚Fliegenfischen am Gebirgsfluss‚ von Alexander Keus und seine exklusiven Guidings an unserem Gewässer konkrete, praxisnahe Antworten.

Alexander Keus kennt beinahe jeden Stein der Taurach und begleitet Sie durch den abwechslungsreichen Gebirgsfluss. Er führt Sie zu den fischreichen Stellen im Gewässer und zeigt Ihnen, wie Sie die unterschiedlichen Anforderungen des Flusses sicher und souverän meistern und Ihre Fliege gezielt zum Fisch bringen.

Seinen Service passt er dabei flexibel an Ihre Kenntnisse (egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener) und Ihre Wünsche an: Möchten Sie ein exklusives Einzelguiding an einem ganz bestimmten Tag Ihres Urlaubs oder lieber am Intensivkurs (2 Tage, jeweils 9 Stunden, max. 4 Personen) teilnehmen? Geht es Ihnen um das effektive Befischen tiefer Pools im unteren Flussabschnitt oder sind Sie interessiert an einer Flusswanderung durch die tiefe Taurachschlucht? Wie wäre es, im Rahmen eines abendlichen Bindekurses die effektiven Muster für die Taurach kennen zu lernen und für den gemeinsamen Ausflug selber zu binden? Sprechen Sie uns einfach an und buchen Sie vor Ihrem Urlaub Ihr ganz individuelles Fliegenfischer‐Paket!

 

Im Detail…

  • Der Termin: Der Auftakt zum 2-tägigen Intensivkurs „Fliegenfischen im Gebirgsfluss“ ist am bereits am Abend des 24. August. Beim Fischerstammtisch gibt es eine Einführung in das Binden erfolgreicher Fliegenmuster für die Taurach und grundlegende Informationen zum Fliegenfischen im Wildwasser.
  • Der Intensivkurs: Während des 2-tägigen Intensivkurses (Montag & Dienstag, jeweils 9 Stunden) liegt das Hauptaugenmerk auf den Wurf- und Präsentationstechniken am schnellen Gebirgsfluss. Lernen Sie in einer Kleingruppe die erfolgreichsten Techniken der Nymphen- und Trockenfliegenfischerei kennen.
  • Das Guiding: Für die restliche Woche steht Alexander Keus unseren Hotelgästen mit einem exklusiven, auf Ihre individuellen Wünsche angepasstem Guiding-Angebot zur Verfügung. Lassen Sie sich zu den fischreichen Stellen unserer Strecke begleiten und lernen Sie die effektivsten Präsentations-Techniken unter vier Augen kennen.
  • Die Kosten:

Intensivkurs: € 140,00 pro Teilnehmer (2 Tage, je 9 Stunden – max. 4 Personen)

Guiding: € 95,00 pro Tag oder alternativ €   50,00 pro 1/2-Tag


Anmeldefrist für dieses spezielle Angebot ist der 1. August 2014
Die Guidings können – solange Termine frei sind – auch noch kurzfristig vor Ort gebucht werden. Eine Besprechung der Inhalte und Schwerpunkte für den gemeinsamen Tag am Wasser findet jeweils am Vorabend statt oder bereits vor Urlaubsantritt per Mail (kontakt@flybei.de).

Für alle Fragen zu diesen Angeboten steht Ihnen Alexander Keus per Mail gerne zur Verfügung: kontakt@flybei.de

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Nachtrag:

Falls Ihr auch ein paar bewegte Bilder vom Wasser sehen wollt, kann ich Euch die Videos von Max (Troutstalking) nur wärmstens empfehlen. Er war im letzten Jahr an der Taurach und hat von seinem Urlaub drei schöne Kurzvideos erstellt.

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Mein Einstieg ins Fliegenfischen

6 02 2014

von Alex

Könnt ihr Euch noch an Euren Einstieg ins Fliegenfischen erinnern? Gründe bei mir waren zunächst der tiefe Groll auf ‚Put-and-Take-Seen‘ und Teile ihrer Besucher in meiner Region und dann die schnell einkehrende Langweile am Spinnfischen als naturnähere Alternative hierzu. Auslöser für meine aktive Recherche nach Informationen zum Fliegenfischen war hingegen ein konkretes Schlüsselerlebnis während eines Urlaubs mit meinen Eltern in Südtirol:

Wir waren in den Bergen unterwegs und kamen nach einer Wanderung in ein kleines Dorf bzw. eine Ansammlung von wenigen Holzhütten, gelegen an einem grünen Steilhang. Die dunklen, aber einladenden Hütten aus schwerem Eichenholz schwitzten im Sonnenschein oberhalb eines reißenden Gebirgsbaches und um sie und unsere Brotzeit zu erreichen, mussten wir eine alte, knarrende Holzbrücke passieren. Auf der Brücke stehend schauten wir natürlich hinab (gibt es überhaupt Leute die einfach über Brücken laufen?!) und sahen flussabwärts einen Fliegenfischer, tief unten zwischen den großen Felsen und inmitten des tosenden Lärms des rauschenden Wassers. Ich setzte mich mit meiner Mutter auf einen großen Stein und wir sahen ihm für eine ganz Weile gebannt und schweigend zu, wie er seine Trockenfliege (das wusste ich damals noch nicht) an den Rändern präsentierte. Rückblickend glaube ich, dass es in diesem Moment passiert ist! Nicht nur, dass hier meine Faszination für das Fliegenfischen aufkeimte, nein, auch der Grundstein für meine Leidenschaft für schnelles Wasser könnte vielleicht hier bereits gelegt worden sein. Mit dem Fliegenfischer habe ich damals kein Wort gewechselt. Leider! Heute würde ich ihn 1000 Dinge fragen und mich natürlich bei ihm für seine Inspiration bedanken!

Nach der Rückkehr aus diesem Urlaub stürzte ich an den Rechner und stieß – wie vermutlich viele in den letzten Jahren – als erste Anlaufstelle im Netz aufs Fliegenfischer-Forum. Hier bekam ich viele Antworten auf meine ersten ‚es-gibt-keine-dummen-Fragen-Fragen‚, gleichzeitig ergaben sich aufgrund der Fülle an Informationen aber auch viele neue Fragezeichen in meinem oft qualmenden Kopf. Daher kaufte ich mir außerdem meine ersten Fachbücher, um mir meinen anstehenden praktischen Einstieg ins Fliegenfischen mit ein wenig angelesenem, theoretischem Wissen zu erleichtern. Nur zu gerne hätte ich damals zusätzlich Videos wie das folgende gesehen, das in schönen Bildern und mit einfachen Worten erklärt, worum es beim Fliegenfischen eigentlich grundsätzlich geht und welche Möglichkeiten es überhaupt gibt:

Ich kann mir genau vorstellen, wie ich nach solch anregender multimedialer Einführung unruhig auf der Couch gesessen hätte und am nächsten Morgen als Erster im kleinen Angelladen des Vorortes gestanden und die wenigen Fliegenruten (nach DIESEM Video vermutlich zu allererst die von Vision)  inspiziert hätte.

Wie ging es stattdessen für mich weiter? Gemeinsam mit einem Freund kaufte ich mir meine erste Fliegenrute, eine reduzierte (im Nachhinein betrachtet zu kurze) Guideline LPXe. Natürlich ohne sie zuvor zu testen, obwohl alle im Forum hiervon (aus gutem Grund, das weiß ich heute) mit Nachdruck immer wieder abrieten. Aber wie auch testen, werfen konnten wir ja gar nicht?!

Voller Elan probierten wir es dann dennoch, gemeinsam auf der Wiese hinterm Haus meiner Großmutter, zwischen Gartenhaus und Wäscheleine. All das, ohne zu wissen, wo wir in unserer Gegend überhaupt fischen konnten. Auch eine kurze, angeleitete Einführung ins Fliegenwerfen durch einen Mitarbeiter des Angelladens – der vorallem mit flotten Sprüchen zu unterhalten wusste – half uns hier nicht weiter. Zwar kannten wir jetzt die grundlegenden Abläufe eines Überkopf- und Rollwurfes, aber weder wussten wir wie man damit zum ersten Fisch kam, noch wo die ersten Flossenträger überhaupt für uns zu finden waren. Also wieder ab ins Internet und wenige Tage später fanden wir uns an einem kleinen Wiesenbach in der belgischen Eifel wieder. Zumindest das essentielle ‚wo‘ war zunächst aus unseren Köpfen!

Ich weiß nicht wie, aber ich konnte tatsächlich dort schon bei unserem ersten Ausflug meine erste Forelle fangen. Eine kleine Bachforelle von vielleicht 20 bis 25cm die Erbarmen mit mir hatte und meine gekaufte Goldkopfnymphe, sie war schwarz, für akzeptabel empfand. Nur zu gern würde ich mich heute beim Drillen, versteckt hinter einem Baum natürlich, beobachten. Souverän geht anders 😉 Aber immerhin: Der erste Erfolg war da und so blieb auch die Motivation in den nächsten Wochen bei uns erhalten. Es waren tatsächlich nur noch Wochen, denn wir hatten bereits September und die Forellensaison war fast vorbei. Dass man mit der Fliege auch andere Zielfische überlisten kann, wussten wir nicht. Wir besuchten daher den winzigen Wiesenbach in kürzester Zeit noch ein paar Mal und im langen Winter und kalten Früh-Frühling fanden wir uns hinterm Haus meiner Großmutter wieder, um fleißig für das kommende Jahr zu üben. Ich glaube, dass ich in diesen Wochen genauso aufgeregt war wie heute noch, bald wieder am Wasser stehen zu dürfen!

Jetzt ist es bald auch wieder geschafft. Noch 5 Wochen, dann dürfen alle – ob Einsteiger oder ‚alter Hase‘ – ihre Fliegen wässern.Und falls hier jemand lesen sollte, der Mitte März aktiv ins Fliegenfischen einsteigt: Bleib dran, geh so oft wie möglich ans Wasser und such Dir Leute, von denen Du lernen kannst! Ich bin heute sehr froh solche Leute, insbesondere Marc, gefunden zu haben und bin ihnen unendlich dankbar für alles, was sie mir beigebracht haben.

Tight Lines!





Ein Blick zurück, ein Blick nach vorn

9 01 2014

von Alex

Frohes Neues! Bis wann ist es eigentlich üblich, dass man sich ein frohes Neues Jahr wünscht? Gibt es da irgendwelche Konventionen? Ab dem x. Januar ist Schluss! Ich weiß es nicht. Ich finde es jedenfalls durchaus noch angebracht, Euch auf diesem Wege einen guten Start in 2014 zu wünschen. Ich hoffe, dass Eure kleinen und großen Träume und Vorhaben – wie auch immer sie aussehen sollten – in Erfüllung gehen. Insbesondere hoffe ich, dass Ihr reichlich Zeit mit den Füßen im Wasser verbringen und Euch über den ein oder anderen Fisch, ob alleine oder mit Freunden freuen könnt!

Vielleicht habt Ihr Euch, wie ich auch, ebenfalls ein paar „konkrete Ziele“ gesteckt. Ich möchte in diesem Jahr z.B. ein europäisches Land besuchen, in dem ich bisher noch nicht gefischt habe. Ich bin mir noch nicht sicher wohin die Reise gehen wird, ich bin mir auch noch nicht sicher „wann“ und mit „wem“. Aber ich bin sicher, dass es großartig werden wird! Außerdem möchte ich in der kommenden Saison in Belgien eine wilde 70+ Bachforelle fangen. Ich weiß, dass es möglich ist und weiß wo es möglich ist. Im letzten Jahr hatte ich hierfür drei Chancen, die ich alle leider nicht nutzen konnte. In diesem Jahr werde ich mich gezielter vorbereiten und werde gerüstet sein. Hierfür habe ich mir z.B. eine bzw. zwei 6er Ruten zugelegt. Zum einen eine Guideline „LPXe“ und zum anderen eine gebrauchte „LeCie“. Ich bin gespannt auf den direkten Vergleich und natürlich auf die ersten Rotgetupften, die hoffentlich schon Mitte März den Blank ordentlich zum Biegen bringen werden. Ich habe mich bei der Rutenwahl bewusst wieder für ein 10ft. Modell entschieden, da ich hiermit nicht nur am Fluss unterwegs sein werde und dort die Schnurkontrolle auf größere Distanzen wesentlich leichter fällt, sondern auch am See fischen möchte. Meine 9ft. 5er hat mir zwar immer ganz gute Dienste geleistet, aber bei starkem Gegenwind in Ostvoorne macht die Klasse höher z.B. durchaus Sinn. Zudem lassen sich lange Nymphen-Vorfächer am Stillwasser dank der 30cm „mehr“ besser handhaben. Als Schnur habe ich mich schnell gegen eine „Presentation“ und nach langem hin und her zwischen einer „High Water“ und einer „4-Cast“ für letztgenannte aus dem Hause Guideline entschieden. Die „Presentation“ ist vielleicht für die Streamerfischerei am Fluss noch sehr gut geeignet, da sie schwere Tungstenköpfe problemlos ans andere Ufer befördert. Am See hat ihre kurze und knackige Keule aber schnell das Nachsehen wenn es darum geht, „weit“ raus zu kommen. Und manchmal muss es eben ein bisschen weiter sein 😉 Die „High Water“ hingegen hat genau hier ihre Vorteile, ihre 14m Keule ist aber vielleicht für manche Flussabschnitte etwas zu lang und ich bin kein Freund von Leerwürfen. Für die Trockenfliege mag die Schnur durchaus ok sein, aber der Gedanke an einen 5mm Tungstenkopf hat mich dann – neben dem recht happigen Anschaffungspreis von ca. 90 Euro – zur „4-Cast“ umschwenken lassen. Ihre Keule liegt mit etwa 11m zwischen den beiden anderen und ist vielleicht im Hinblick auf die beiden primären Einsatzgebiete der passende Kompromiss. Was nun noch fehlt ist eine Sinktip für die bestellte E-Spule. Hier bin ich mir noch unschlüssig ob ich (wie für meine 8er) zu einer „Sixth Sense“ von Airflo greifen soll, oder aber mit Blick auf breitere, tiefere Passagen am Fluss eher ein anderes Modell wählen soll (z.B. die „Streamer Max“ von Airflo). Falls Ihr einen konkreten Tipp für mich habt: Ich bin sehr interessiert und offen für Anregungen!

Ein weiteres Ziel – zumindest noch bis Ende Februar und somit bis zum Beginn der Hechtschonzeit – bleibt weiterhin der Meterhecht in der laufenden Saison. Mit den Stückzahlen seit September bin ich höchst zufrieden, gestern konnte ich in kurzer Zeit die Hechte 111 und 112 landen. Mit dem „Metern“ (ja, dieser neue Terminus hat sich mittlerweile in das Vokabular von Daniel und mir eingeschlichen) will es aber einfach nicht klappen. Dabei habe ich wirklich einige Mühen investiert und meine Tage am Wasser vor Sylvester noch auf 151 hochgeschraubt – somit mein bisher aktivstes Jahr überhaupt! Umso kurioser ist es, dass ein Bekannter, den ich kürzlich vom Spinn- zum Fliegenfischer bekehren konnte, prompt mit seinem ersten Hecht die magische Marke geknackt hat. Unverschämt, oder? Nein, es freut mich ungemein für ihn, da er zuletzt mit Wobbler, Jerk und Co meist leer ausgegangen ist. Außerdem zeigt es mir, dass die Chance auf eine Rasur an meinen Gewässern da ist und DAS ist doch schonmal beruhigend 😉

Noch ein Ziel ist weiterhin der stetige Ausbau meines Kurs- und Guidingangebotes. Es hat mich wahnsinnig gefreut, im letzten Jahr viele Neulinge ans Fliegenfischen heranführen zu dürfen, aber auch mit „alten Hasen“ an meinen Gewässern unterwegs gewesen zu sein. Es macht nicht nur unglaublich viel Spaß auch außerhalb der Universitätsgemäuer didaktisch aktiv zu sein, sondern ich lerne selber auch ungemein viel dazu, etwa über Methoden der Wissensvermittlung. Außerdem habe ich – insbesondere im Rahmen der mehrtägigen Trips – viele neue Bekanntschaften knüpfen und sehr interessante Menschen kennenlernen dürfen. Die Gruppe „Fliegenfischer“ in meinem iphone-Adressbuch ist jedenfalls stark gewachsen im letzten Jahr. Schön finde ich auch, dass der Kontakt mit den meisten bestehen blieb. Ich freue mich immer über jedes Foto Eurer gefangenen Fische oder über Eure kurzen Berichte vom Wasser – keep it coming! In 2014 möchte ich diesen Weg weitergehen und sehe den bereits fett markierten Kurs- und Guidingterminen in April, Mai und Juni mit Freude entgegen. Neben den Aktivitäten an heimischen Gewässern wird es auch wieder ins Ausland gehen, zum einen wieder mehrfach in die Niederlande, zum anderen aber auch wieder nach Österreich. Infos hierzu könnt Ihr jetzt schon per Mail erhalten oder aber in den kommenden Wochen/Monaten hier auf dem Blog. Darüber hinaus werde ich einen weiteren Trip anbieten, die Planungen laufen und sobald ich die Eckdaten habe, werde ich Euch informieren.

Von diesen Vorhaben abgesehen, werde ich hoffentlich im neuen Jahr ein ganz neues und facettenreiches Projekt auf die Beine stellen können. Hierzu kann ich leider noch nicht viel verraten, da ich noch Mitten in der Konzeption und in den Vorbereitungen stecke und einige Dinge noch nicht in trockenen Tüchern sind. Aber ich bin mit Eifer und Motivation dabei und hoffe, Euch bald mehr mitteilen zu können.

Mit Blick nach hinten auf die letzten Jahre und einem Blick nach vorne kann ich jetzt schon sagen, dass 2014 für mich persönlich das bisher spannendste werden wird. Zumindest DAS steht jetzt schon fest.





Intensivkurs: Hecht in Holland am 7./8. Dezember

9 11 2013

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und die Forellen sind seit ein paar Wochen in ihrer wohlverdienten Schonzeit. Für viele Fliegenfischer beginnt nun eine lange Periode des ungeduldigen Wartens auf den Frühling. Nicht so für uns! Flybei goes Pike!

Am 7. und 8. Dezember bieten wir wieder einen zweitägigen Intensivkurs zum Thema „Hecht“ an. Diesmal werden wir in der Provinz Südholland unterschiedliche Kanalsysteme vom Ufer aus befischen. Aufgrund der geringen Wassertiefe von maximal 150 cm und des im Winter aufgeklarten Wassers, sind die Binnengewässer vor Ort wie für die Streamerfischerei auf Hecht gemacht.

Die labyrinthartigen Poldergewässer sind uns seit vielen Jahren bestens vertraut, so dass wir das großflächige Areal den aktuellen Bedingungen angepasst zielsicher befischen können. Freut Euch mit uns auf unzählige Hechtstandplätze, eine aktive und spannende Fischerei und plötzliche Attacken von Esox lucius unmittelbar vor Euch. Es wird kaum eine Attacke geben, die Ihr nicht sehen werdet!

In unmittelbarer Nähe zum Wasser können wir Euch freundliche, familiär geführte Pensionen (mit Einzel- oder Doppelzimmer; Frühstück inkl.) empfehlen. Am Abend bieten wir Euch nach der ersten Hechtpirsch bei Interesse gerne eine Einführung in das Binden von Hechtstreamern an.

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Wenn Ihr Lust habt auf:

  • Zwei Tage geführtes und angeleitetes Fischen.
  • Intensive Schulung unterschiedlicher Techniken.
  • Leihgeräte bei Bedarf (Fliegenruten der Klassen 7-9, Fliegenrollen, Schnüre).
  • Verbrauchsmaterialien bei Bedarf (Streamer, Vorfächer).
  • Einen Bindekurs „Hechtstreamer“ (inkl. Materialien).

Dann meldet Euch einfach bei uns!

Der Kurs ist für maximal 4 Personen konzipiert, gefischt wird in Zweiergruppen. So kann jeder von Euch den ganzen Tag optimal und individuell begleitet und unterstützt werden. Benötigt wird entweder der niederländische Visspass der Region Südholland oder eine Tageslizenz, die wir im Vorfeld für Euch besorgen können.

Bei näheren Fragen zu unserem Intensivkurs könnt Ihr Euch gerne über das Kontaktformular an uns wenden.

Weitere aktuelle Kursangebote für 2013/14 findet Ihr hier.





Die letzten Wochen an der Rur

12 10 2012

In den letzten Wochen ist der bunte Herbst – meine liebste Jahreszeit – langsam aber stetig ins obere Rurtal eingezogen. Während die ersten Ausflüge an die Eifel-Rur noch von Sonnenschein und Niedrigwasser geprägt waren, stieg der Pegel nach teils heftigen Regenschauern von 20 auf über 80 Zentimeter an. Glücklicherweise konnte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch viele Stunden am Wasser verbringen. Selten war ich dabei alleine unterwegs: Mit Fabian habe ich vor seinem Um- bzw. Rückzug in die fränkische Heimat noch einmal unser Lieblingsstück der Rur befischt und zahlreiche Äschen von einer leichten 16er Nymphe mit pinkfarbenem Köpfchen überzeugen können. Auch mit Tankred war ich bei den letzten wärmenden Sonnenstrahlen des Jahres am Ufer des abwechslungsreichen Eifelflusses unterwegs und habe hauptsächlich den tief stehenden Fahnenträgerinnen nachgestellt. Ich bin gespannt, was der fliegenfischende Blogger bzw. bloggende Fliegenfischer aus Köln in Kürze über unsere gemeinsamen Ausflüge auf seiner informativen Seite „Forelle und Äsche“ berichten wird. Nicht mehr ganz so erfreulich – und damit beziehe ich mich selbstverständlich ausschließlich auf die Wetterbedingungen – erging es anschließend Bernd. Bei fallenden Temperaturen und ersten längeren Schauern konnte der wissbegierige und motivierte Einsteiger nach einem Wurfkurs nun endlich seine ersten Bachforellen und Äschen, sowohl auf Trockenfliegen als auch auf Nymphen, landen. Mittlerweile hat er seine ersten eigenen Muster gebunden und ich habe gehört, dass ein weiterer Bindestock auf dem Weg in Richtung Dreiländereck ist 😉

Auch der Kurs mit Dirk und Sören war von heftigen Regenfällen begleitet. Und obwohl der Wasserstand auf den ersten Blick mit knapp über 30cm ideal schien, waren die Rotgetupften aufgrund der über den Tag rasch zunehmenden Trübung nicht in bester Beißlaune. Selten sind solche Tage an der Rur, aber es gibt sie. Denn meiner Erfahrung nach ist ein leicht getrübtes Wasser auf diesem Flussabschnitt kein Grund aus der Wathose zu schlüpfen. Eher im Gegenteil! Dennoch: hier und da durften wir sowohl Bachforellen als auch – für den von uns befischten Parcours – sehr selten aufzuspürende Äschen kurz in unseren feuchten Händen halten. Nur der sonst typische „Rur-Effekt“ war eben nicht zu spüren: an beinahe jeder aussichtsreichen Stelle lauert ein Fisch, der sich, eine saubere Präsentation vorausgesetzt, aufgrund der schnellen Strömung eher für als gegen das über ihm vorbei treibende Insektenimitat entscheidet. Ich hoffe (und bin mir ziemlich sicher), dass sich die beiden noch vor der anstehenden Schonzeit hiervon überzeugen können. Dann aber mit selbstgebundenen Nymphen, denn auch die beiden Aachener haben in der Zwischenzeit ihre ersten (Dirk) bzw. weitere (Sören) Erfahrungen im Fliegenbinden gesammelt und gesehen, dass man mit wenigen Mitteln bereits eine Vielzahl ansprechender Muster kreieren kann.

Das nächste Guiding an der Rur schien hingegen ziemlich herausfordernd zu werden: Das hatte nichts mit Björn zu tun, der bereits beim gemeinsamen Binden von Nymphen ein aufmerksames Interesse bewiesen hatte. Nein, ein Wasserstand von knapp über 50 cm erwartete mich und den Ex-Eupener, der seine ersten Schritte in der Rur bereits Anfang des Jahres gemacht hatte. Fünfzig Zentimeter hören sich zunächst nicht besonders beeindruckend an, wer aber einmal unter diesen Konditionen den wilden Eifelfluss befischt hat weiß, dass dies eine sehr aufmerksame und aktive Fischerei verlangt, die nichts mehr mit der entspannten und feinen Präsentation einer Trockenfliege zu tun hat. Und wer mich kennt weiß außerdem, dass ich solche Bedingungen liebe 😉 Nachdem das Thermometer endlich über den Nullpunkt geklettert war und sich die Sonne ihren Weg über die steilen Berge ins Tal gebahnt hatte, fingen wir an vielen Stellen gleich mehrere Bachforellen – zu unserer Überraschung teilweise sogar auf die Trockene, eine gut schwimmende Elk-Hair-Caddis. Ein spektakulärer Höhepunkt unter den vielen anderen schönen Momenten am Wasser war aber wohl der Drill einer ü50er: Wir befischten eine schmale, tiefe Rinne mit einer starken Oberflächenströmung. An beiden Strömungskanten bilden sich hier zum steinigen Ufer hin gleichmäßige Kehrströmungen. Gute Standplätze für eine Bachforelle, oder? Ja, auf das linke Ufer trifft diese Einschätzung auch stets zu und so überraschte es mich nicht, dass Björn gleich zwei Bachforellen hier zum Biss verleiten konnten. Am rechten Ufer hingegen hatte ich nie einen Fisch fangen dürfen – das erzählte ich meinem Begleiter auch. Björn bestand trotzdem darauf, dass ich meine Tungstennymphe am langen Arm über die Strömung in die kleine Tasche servierte. Kaum hatte der Bachflohkrebs die dunkle Oberfläche berührt, wurde das kreisende Wasser von einem Schwall durchbrochen. Bereits da war klar, dass es sich um eine große Bachforelle handeln musste. Dass es ein Exemplar jenseits der 50 cm war, war spätestens dann klar, als ich dem Fisch flussabwärts in den Pool am Ende der Rinne folgen musste. Hier war nach zwei Luftsprüngen und dem mehrfachen Versuch einer aggressiven Flucht unter die tief hängenden Äste zweier Bäume aber noch lange nicht Schluss. Denn obwohl ich Vertrauen in mein Gerät hatte und versuchte den Drill schnell zu beenden, musste ich meinem Bachflohkrebs noch etwa 100m weiter flussabwärts durch die Fluten folgen bis mein Kescher endlich (erfolgreich) zum Einsatz kam. Das auf dem Weg bis zur Landung in der Wathose gesammelte Wasser nahm ich dafür gerne in Kauf 😉

Zeit zum Trocknen will ich meiner strapazierten Wathose aber nicht geben, immerhin steht die Schonzeit vor der Tür. Darum geht es am Wochenende auch wieder in Richtung Eifel, die letzten Tage der Saison wollen genossen werden. Ich hoffe, dass Wetter und Pegel für mich und Nino mitspielen. Und wenn nicht? Was solls! Hauptsache raus, raus ans Wasser. Falls es Euch auch zum Rauschen zieht wünsche ich Euch einen gute Zeit. Genießt den Herbst!





Intensivkurs: Hecht in Holland (8./9. Dezember 2012)

9 10 2012

Die kalte Jahreszeit rückt unaufhaltsam mit großen Schritten näher und die Forellen gehen in ihre wohlverdiente Schonzeit. Für viele Fliegenfischer bricht nun eine lange Periode des ungeduldigen Wartens an. Nicht so für uns! Flybei goes Pike!

Im Dezember bieten Marc und ich einen zweitägigen Intensivkurs zum Thema „Hecht“ an. Am 8. und 9. Dezember werden wir in der Nähe von Alkmaar (Provinz Nordholland) unterschiedliche Kanäle und Seen vom Boot aus befischen. Aufgrund der geringen Wassertiefe und des im Winter klaren, sichtigen Wassers, sind die Binnengewässer vor Ort ideal für die Streamerfischerei auf Hecht geeignet.

Das labyrinthartige Poldergebiet ist uns seit vielen Jahren bestens vertraut, so dass wir das großflächige Areal mit den uns zur Verfügung stehenden Booten (Elektro- und Benzinmotor) flexibel und zielsicher befischen können. Freut Euch auf unzählige Standplätze, eine aktive und spannende Fischerei und plötzliche Attacken von Esox lucius dicht vor Euren Füßen!

Nahe des Wassers können wir Euch unterschiedliche freundliche, familiär geführte Pensionen (mit Einzel- und Doppelzimmern; Frühstück inkl.) empfehlen. Nach der ersten Hechtpirsch bieten wir Euch bei Interesse gerne eine Einführung in das Binden von Hechtstreamern an.

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Wenn Ihr Lust habt auf:

  • Zwei Tage geführtes und angeleitetes Fischen,
  • zwei Miet-Boote (Elektro- und Benzinmotor),
  • Leihgeräte bei Bedarf (Fliegenruten der Klassen 7-9, Fliegenrollen, Schnüre),
  • Verbrauchsmaterialien bei Bedarf (Streamer, Vorfächer) und
  • einen Bindekurs „Hechtstreamer“ (inkl. Materialien),

dann meldet Euch einfach bei uns!

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Der Kurs ist lediglich für zwei Personen konzipiert, so dass jeder von Euch den ganzen Tag optimal und individuell betreut werden kann! Benötigt wird lediglich der niederländische Visspass – der auch von uns im Vorfeld für Euch besorgt werden kann.

Bei Fragen zu unserem Intensivkurs könnt Ihr Euch gerne über das Kontaktformular an uns wenden.

Berichte und weitere Impressionen zum Hechtfischen in Holland findet Ihr hier.








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