Der Meter-Bart

9 11 2013

von Alex

Die Forellensaison 2013 liegt nun bereits ein paar Wochen hinter uns. Wie die Zeit wieder verflogen ist! Ich erinnere mich noch genau an den kühlen Start im März bei leichtem Schneefall und an die ersten großen rotgetupften Fettflossen auf Nymphe und Streamer im eiskalten Wasser der belgischen Wallonie. Glück hat, wer jetzt noch an bestimmten Gewässern gezielt auf Äschen fischen darf. Ich versuche – wenn Pegel und Herbstwetter mitspielen – dies an unterschiedlichen Strecken in D und B zu tun, aber nicht mehr in der Regelmässigkeit der letzten Monate. Denn für mich, und wohl auch die meisten Fliegenfischer unter Euch, gibt es ein Widersehen mit den Salmoniden unserer Regionen erst wieder im Frühjahr nächsten Jahres. Die Fischerei auf Äschen vom verschneiten Ufer aus werde ich aber hoffentlich noch vorher erleben dürfen 😉

Rückblickend kann ich sagen, dass dieses Jahr aus fischereilicher Sicht unterm Strich für mich das beste bisher überhaupt war. Auch wenn die Wasserstände sehr unkonstant waren, habe ich so viele stattliche Bachforellen wie nie zuvor fangen dürfen. Über 20 Forellen hatten die Marke von 50cm überschritten, drei davon waren größer als 60cm. Auch die Äschenpopulationen der von mir befischten Gewässer haben sich weiter stark verbessert, dies belegen zahlreiche Fahnenträgerinnen über 40cm in meinen Augen eindrücklich. Zudem ist es schön zu sehen, dass die 3-jährigen Äschen mittlerweile selbstständig einen gesunden Nachwuchs im Gewässer produzieren können.

Seit Ende September/Mitte Oktober steht nun aber ein anderer Fisch im Fokus meines Interesses: wie in der Vergangenheit widme ich einen Großteil meiner freien Stunden in der kalten Jahreszeit Esox lucius. Ich kann es nicht anders sagen: Hechtfischen macht süchtig! Ich weiß nicht ganz genau woran es liegt, aber im Vergleich zu einem Ausflug an Rur oder in die Wallonie, ist die Vorfreude auf einen Hechttrip (und seien es nur 2-3 Stunden vor oder nach der Arbeit) immer besonders groß. Vielleicht liegt es an der Unberechenbarkeit der Hechte. Wenn ich in den Fluss steige weiß ich in etwa was mich erwarten und wie der Tag verlaufen wird. Richtige Überraschungen gibt es selten. Gerade zum Ende der Saison ertappe ich mich ab und an dabei, dass insbesondere das Fischen mit der Nymphe auf mich wie eine Art entspanntes „Routine-Programm“ wirkt. In beinahe meditativer Gelassenheit bewege ich mich stromaufwärts und fische Drift um Drift, wiederhole immer wieder die gleichen Bewegungsabläufe. Ganz anders das Hechtfischen. Ich vergleiche es gerne mit einer Fahrt in der Geisterbahn oder mit dem Schauen eines Horrorfilms: Du weißt, dass jederzeit etwas Plötzliches passieren kann, was Dich mit rücksichtsloser Entschlossenheit vom Sofa oder hier, aus der monotonen Bewegung des Strippens, reißen wird. Was Du aber nicht weißt ist, „wann“ es passieren wird. Dies resultiert meines Erachtens in einer unberechenbaren Spannungskurve und erzeugt eine ungewisse Atmosphäre, die ich bei keiner anderen Fischerei auf hemische Fische bisher erlebt habe. Es ist also vielleicht eine Sucht oder besser, eine aktive Suche nach einem plötzlichen Adrenalinausstoß – auch wenn dieser bei mir in den letzten Jahren mit Sicherheit etwas nachgelassen hat.

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96cm Kraft

Diese nervenkitzelnde „Fahrt in der Geisterbahn“ führte mich in den letzten Wochen an unterschiedliche Seen und Poldergewässer, vornehmlich in den nahen Niederlanden. Zwar ist das System des niederländischen Vispass auf den ersten Blick nicht ganz leicht zu verstehen (dazu in einem kommenden Beitrag mehr), aber für ein relativ geringes Budget stehen dem Fliegenfischer nach anfänglicher Orientierungsphase unzählige Gewässer zur Verfügung. Ich habe mittlerweile eine Sammlung von drei Lizenzen unterschiedlicher Provinzen (zzgl. Karten kleinerer Vereine) und könnte Jahre damit verbringen, alle aussichtsstreichen Wasser zu erforschen. Gefischt habe ich während meiner Besuche entweder gemeinsam mit Marc von unserem immer weiter aufgerüsteten DIY-Boot, oder aber watend im flachen Uferbereich. Mit den zunehmend fallenden Temperaturen ziehen die Hechte in den Seen jedoch immer mehr in die etwas tieferen Bereiche. Daher throne ich derzeit am liebsten gemütlich auf meinem neuen Bellyboot. Die Fischerei ist nicht nur sehr entspannt und ich habe im Vergleich zum „normalen“ Boot das Gefühl, noch dichter am Fisch zu sein, sondern auch die Scheuchwirkung ist sehr gering und ich habe unbeschränkte Möglichkeiten des Ein-/Ausstiegs ins Gewässer. Dies ist gerade an den Maasplassen interessant, denn die meisten Bootsrampen sind gebührenpflichtig (zwischen 5 und 18 Euro) und einige fischreiche Seen sind gar nicht erst an den Juliankanal bzw. die Maas angeschlossen.

Warum ein neues Bellyboot? Ich hatte doch bereits eines. Absolut richtig, aber zum einen haben sämtliche Reißverschlüsse meines alten, bedingt durch das Salzwasser vor Rügen und in Ostvoorne, mittlerweile ihren Dienst quittiert und zum anderen habe ich nun mit einem zweiten Boot die Möglichkeit, meine Hechtkurse und Workshops in den Niederlanden noch flexibler gestalten und weitere Gewässer anbieten zu können. Ich habe mich wie vor einigen Jahren wieder für das Guideline „Drifter“ entschieden, allerdings für die aktualisierte Version des Modells. Es ist meiner Meinung nach nicht nur optisch ansprechender, sondern hat auch in Sachen „Funktion“ eine Generalüberholung erhalten (zu den Unterschieden der beiden Modelle mehr in einem künftigen Beitrag). Fest steht, dass ich diesmal sorgfältiger darauf achten werde, nach jedem Kontakt mit Salzwasser das Boot gründlich zu reinigen 😉 In den kommenden Tagen wird das Drifter noch um eine Halterung für meinen Fishfinder (samt Batterie) und ein Stativ für meine Hero3 ergänzt. Auch denke ich über größere Flossen nach, nachdem ich zwei Mal mit Vincent von 0031 Flyfishing (sehr empfehlenswerter Blog!) fischen war und er mit seinen Flossen wesentlich schneller und entspannter unterwegs war.

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Entspanntes Fischen vom Bellyboot

Bisher habe ich mich vom Bellyboot an den Seen hauptsächlich auf die Uferzonen und die offensichtlichen Kanten konzentrieren müssen. Mit dem Echolot werde ich künftig aber auch die tieferen Regionen gezielt befischen und nach großen Räubern in der Nähe von Schwärmen kleinerer Fische Aussschau halten können. Für diese Taktik werde ich mir noch eine neue Sinkschnur zulegen, denn meine alte hat nach dem mehrmaligen Kontakt mit Schiffsschrauben nicht nur zahlreiche Macken, sondern auch grundsätzlich ein Sinkverhalten, welches kein perfektes Führen des Streamers erlaubt. Statt sich in einer geraden Linie auf Tiefe zu bringen, entwickelt die Schnur einen Bauch der beim Strippen das unwohle Gefühl verursacht, lediglich in diesen Bauch zu strippen. Vom Pulsieren meines Köders spüre ich, im Gegensatz zum Fischen mit der Schwimmschnur, gar nichts! Abhilfe soll hier die Sixth Sense Di7 von Airflo schaffen. Ich habe sie auf Vincents Rute geworfen und war begeistert! Die Sinkschnur zeigt Dank der sog. „density compensation“ keinen oben beschriebenen Effekt und besitzt zudem einen kaum dehnbaren Schnurkern, der das Setzen des Hakens selbst in 3-5 Meter Tiefe ermöglicht.

Apropos Tackle: Wer Flybei auf Facebook folgt (und noch regelmässiger informiert wird) hat mitbekommen, dass ich in diesem Jahr – seit langem – noch einmal einige Anschaffungen getätigt habe. Dies betrifft auch das Hechtfischen, denn mit der Guideline LPXe RS V2 in Klasse 8, allerdings in der blauen Variante, wurde meine Sage XI2 nach einigen Jahren treuer Dienste abgelöst. Im Vergleich zur Sage besitzt die Guideline ein wesentlich geringeres „gefühltes“ Wurfgewicht und eine sensiblere Spitze, welche das Laden der Rute insbesondere auf kurze Distanzen (z.B. in Poldergewässern) unterstützt. Auch bei der Rolle wollte ich Gewicht einsparen und habe meine Danielsson LW 6nine durch eine Guideline Haze V2 ersetzt. Ich besitze die Rolle mittlerweile in drei Größen und bin von Technik und Design absolut begeistert! Als Schwimmschnur war ich lange zwischen einer Guideline Bullet und einer Guideline Pike hin und her gerissen, habe mich letzten Endes aufgrund der noch kürzeren und agressiveren Keule aber für die Bullet (in Klasse 9) entschieden. Um die „Pike“ bin ich aber dann doch nicht ganz drumrum gekommen, denn sie bestückt nun eine E-Spule, allerdings als Sinktip. Eine fantastische Schnur von der ich restlos begeistert bin und nicht verstehen kann, warum ich so wenig darüber gelesen habe. Sie wirft sich so bequem wie eine Schwimmschnur und fühlt sich in der Führung des Streamers auch beinahe so an. Mit dem gewichtigen Unterschied, dass sie eine etwa 3 Meter lange bzw. kurze sinkende Keule (ich habe die SINK3, also 3 Inch/Sekunde, gewählt) und eine intermediale Runningline besitzt. Wenn man den Streamer damit unmittelbar nach dem Aufsetzen einstrippt, fischt man lediglich 50cm bis 100cm unter der Oberfläche. Wartet man jedoch ein klein wenig, kann man Tiefen bis maximal 3 Meter abdecken, ohne dabei den unmittelbaren Kontakt zum Streamer zu verlieren. Gerade bei starkem Wind und Wellengang, oder bei herbstlichem Laub auf dem Wasser meine derzeit erste Wahl und eine ideale Lösung zwischen Schwimm- und klassischer Sinkschnur. Ein weiterer Vorteil: Ich kann beinahe unbeschwerte Streamer, die sich noch leichter werfen lassen, im Gegensatz zur Fischerei mit der Schwimmschnur etwas weiter unter der Oberfläche anbieten. Dies ist an den flachen Poldergewässern in der kürzeren Vergangenheit sehr häufig erfolgreich gewesen.

Ohnehin ist die Fischerei auf Hecht bisher überaus positiv gelaufen, was gewiss auch am passenden Hechtwetter der letzten Wochen liegen mag. So konnte ich seit Ende der Forellensaison bisher 47 Hechte verbuchen – und selbstverständlich schonend, fehlende Widerhaken machen es möglich, releasen. Darunter waren natürlich einige Hechte unter 70cm aber auch ein paar über 80cm und ein sehr stattliches Exemplar von 96cm Länge. Leider hat dieses wohlgenährte Weibchen mich aber noch nicht von meinem Vollbart befreit, denn der wird erst wieder gestutzt, wenn die Metermarke geknackt ist. Obwohl… mittlerweile habe ich mich schon ein wenig dran gewöhnt. Einen „Meter-Bart“ wird es aber hoffentlich nicht geben. Der Winter ist ja noch lang und es sind bereits einige Trips geplant.





Schnappschüsse der letzten Tage

11 09 2013

von Alex

In den letzten Wochen habe ich viel zu wenig Fotos gemacht! Entweder, weil ich meine Kamera zu Hause vergessen habe (irgendwie schein ich nicht immer ganz bei mir zu sein, denn ich war auch schon 2 Mal ohne Wathose los) oder aber, weil ich alleine unterwegs war und nichts davon halte, Fische zum Ablichten ins Gras zu legen. Ob nass oder trocken. Ausprobiert habe ich deswegen auch hier und da mal den „3-Sekunden-Selbstauslöser“ meiner Canon Powershot. Damit macht sie drei Fotos unmittelbar hintereinander und nach dem schnellen Release muss man darauf hoffen, dass einer der Schnappschüsse das Ziel erfasst hat. Und das am besten auch noch scharf. Dies klappt leider noch nicht immer, aber ich arbeite dran 🙂

An der Maas, genauer an der „Grenzmaas“, war ich vor kurzem aber zum Glück in Begleitung. So konnte Marc meine ersten beiden Zander mit der Fliegenrute und mein dementsprechend breites Grinsen im Gesicht festhalten. Eigentlich waren wir in den Niederlanden um auf Barben zu fischen, aber die überraschende Begegnung mit den raubenden Stachelrittern hat mich auch sehr glücklich gemacht. Gefangen habe ich sie mit der Schwimmschnur auf einen schwarzen Forellenstreamer knapp unter der Oberfläche. Nachdem ich sie einige Male habe Kleinfisch jagen sehen, musste ich eigentlich nur über den vermeintlichen Standplatz werfen und den mit Tungsten beschwerten Leech zum schnellen jiggen bringen. Beide Bisse waren kurz vor meinen Füßen und im klaren, niedrigen Wasser der Grenzmaas gut zu sehen. Ein toller Anblick!

Auch an meinen belgischen Flüssen wird derzeit viel geraubt, dies erkennt man an den fetten „Wampen“ der Rotgetupften. Insbesondere Elritzen sind das Objekt der Begierde. In großen Schwärmen findet man die schwarz/goldenen Kleinfische – die keine Skrupel vor einer 12er Nymphe haben – in den stilleren Uferzonen. Bis etwa 10cm Länge und habe ich sie dort am Haken gehabt. Teilweise schon recht nervig, wenn man an den Strömungskanten eigentlich nach Forellen sucht. Zumal vermutlich die grösseren Exemplare der Farios irgendwann einen Grossteil ihres Nahrungsbedarfs durchs abendliche Rauben abdecken. Aber abgesehen von diesen zweifachen „Schwierigkeiten“ für uns Fliegenfischer, sind eine Vielzahl an Elritzen natürlich positiver Indikator für die Qualität des Gewässers. Und zum Glück braucht man ihretwegen noch lange nicht mit dem Streamer losziehen. Die tief geführte Nymphe funktioniert, gerade seit den Regenfällen der letzten Woche, noch bzw. wieder wunderbar. Ich teste derzeit vermehrt neue Bissanzeiger und habe den Eindruck, eine stimmige Kombination aus Vorfach und Strike Indicator gefunden zu haben. Jedenfalls habe ich die Nymphe selten so gut über den Flussgrund rollen gespürt. Hierzu aber in Kürze mehr.

Daneben bringt derzeit aber auch die Trockenfliege Erfolge, konnte ich doch unmittelbar hintereinander an einem langen Pool zwei regelmässig steigende, makellose Äschen knapp über 40cm überlisten. Während eines Schlupfes winziger brauner Eintagsfliegen, war eine spärliche Hasenohr mit Goldrippung, gebunden auf einen 18er Haken, offenbar die passende Wahl. Steigende Forellen sind hingegen in den letzten Wochen vermehrt erst in den Abendstunden zu beobachten. Obwohl auch tagsüber Unmengen an kleinen braunen und schwarzen Sedges sowie unterschiedliche Eintagsfliegen auf dem Wasser sind, scheinen die Bafos keinen Anreiz zu verspüren, sich nach oben zu orientieren.

Unterm Strich hoffe ich, dass der Fluss bis zum Saisonabschluss Ende September seinen Pegel halten kann. Ich setze in den kommenden zwei Wochen jedenfalls auf einige letzte schöne Stunden in Ostbelgien. Der Oktober gehört dann wieder ganz der Rur, auch hier ist der Wasserstand mit 20cm an der Station in Monschau wieder etwas „besser“, nachdem in den letzten Wochen absolutes Niedrigwasser war und man an einigen Stellen fast trockenen Fußes den Fluss queren konnte. Und was gibt es schlimmeres als kein Wasser um die Beine zu haben?

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Künstlich oder Natürlich? Oder beides?

17 01 2013

von Alex

Im Oktober, November und Dezember 2012 sowie in den ersten beiden Wochen des neuen Jahres war ich einige Male unterwegs, um „Esox lucius“ zu begegnen. Die Hechtstreamer – als attraktive Vermittler dieser Rendezvous – kleideten sich dabei entweder ganz in Bucktail oder in Kaninchen (Zonkerstrips). Auf den Einsatz von Marabou habe ich – zum Entsetzen von Lennet – bisher gänzlich verzichtet. Warum weiß ich gar nicht so genau, schön aussehen tun die buschigen Exemplare allemal. Vielleicht aufgrund der Vorstellung, dass sich ein Hechtmaul mit aller Entschlossenheit in diesen zarten Federn verbeißt? Wahrscheinlich bin ich aber einfach nur zu faul um zu testen, wie lange ein solcher, in meinen Augen „sensibler“, Streamer seine reizende Form behält.

Künstliche Materialien kamen am Bindetisch auch nur hier und da (und außerdem sehr spärlich) zum Einsatz. Mein nachhaltiges Vertrauen aus diesem großen Warensegment hat bisher lediglich das in unterschiedlichen Farbvarianten erhältliche „Flashabou“ gewonnen. Die Farbe „Pearl“ ist hier mein absoluter Favorit! Mithin konnten sich bisher auch die promineten „Lametta-Bomber“ – zumindest für die hiesigen Gewässer – nicht in meine Fliegendose vorarbeiten. Aufgrund unterschiedlicher Berichte im Netz habe ich auf Rügen hingegen Flash-Streamer gezielt getestet, konnte aber keinen Vorteil gegenüber meinen üblichen Varianten aus Bucktail bemerken. Ganz offensichtlich fehlt es hier aber noch an Praxis vor Ort. Ein weiterer Trip an die Ostsee sollte daher schleunigste geplant werden 😉

Beim Betrachten dieses Videos bin ich aber auf den Geschmack gekommen mich künftig mehr mit einem bestimmten künstlichen Material auseinander zu setzen. Je nach Hersteller gibt es im Handel unterschiedliche Bezeichnungen für diese an „Perückenhaar“ erinnernden feinen Fäden. Ich weiß jedenfalls wonach ich suchen muss, wenn es in etwa einer Woche nach Charleroi zur diesjährigen “Fête de la Pêche à la Mouche“ geht.

Empfohlen sei an dieser Stelle noch einmal der – leider schon lange nicht mehr aktualisierte – Blog „Pike Flyfishing Articles„. Hier gibt es sehr viele Imperssionen für unzählige neue, ausgefallene Muster. (Auch wenn ich letztlich noch immer denke, dass Hechte vorrangig „Lust“ haben müssen und die Führung und Bewegung des Streamers wichtiger sind als das eigentliche Muster. Und außerhalb des Wassers spielt beim Fliegenfischer das Vertrauen in seine Fliege eine enorme Rolle… Aber damit würde ich hier jetzt ein ganzes Fass aufmachen, denn DAS gilt in meinen Augen nicht nur für die Fischerei auf Hecht, sondern auch auf Forelle.)

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Abschließend würde ich von Euch noch gerne wissen:





Intensivkurs: Hecht in Holland (8./9. Dezember 2012)

9 10 2012

Die kalte Jahreszeit rückt unaufhaltsam mit großen Schritten näher und die Forellen gehen in ihre wohlverdiente Schonzeit. Für viele Fliegenfischer bricht nun eine lange Periode des ungeduldigen Wartens an. Nicht so für uns! Flybei goes Pike!

Im Dezember bieten Marc und ich einen zweitägigen Intensivkurs zum Thema „Hecht“ an. Am 8. und 9. Dezember werden wir in der Nähe von Alkmaar (Provinz Nordholland) unterschiedliche Kanäle und Seen vom Boot aus befischen. Aufgrund der geringen Wassertiefe und des im Winter klaren, sichtigen Wassers, sind die Binnengewässer vor Ort ideal für die Streamerfischerei auf Hecht geeignet.

Das labyrinthartige Poldergebiet ist uns seit vielen Jahren bestens vertraut, so dass wir das großflächige Areal mit den uns zur Verfügung stehenden Booten (Elektro- und Benzinmotor) flexibel und zielsicher befischen können. Freut Euch auf unzählige Standplätze, eine aktive und spannende Fischerei und plötzliche Attacken von Esox lucius dicht vor Euren Füßen!

Nahe des Wassers können wir Euch unterschiedliche freundliche, familiär geführte Pensionen (mit Einzel- und Doppelzimmern; Frühstück inkl.) empfehlen. Nach der ersten Hechtpirsch bieten wir Euch bei Interesse gerne eine Einführung in das Binden von Hechtstreamern an.

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Wenn Ihr Lust habt auf:

  • Zwei Tage geführtes und angeleitetes Fischen,
  • zwei Miet-Boote (Elektro- und Benzinmotor),
  • Leihgeräte bei Bedarf (Fliegenruten der Klassen 7-9, Fliegenrollen, Schnüre),
  • Verbrauchsmaterialien bei Bedarf (Streamer, Vorfächer) und
  • einen Bindekurs „Hechtstreamer“ (inkl. Materialien),

dann meldet Euch einfach bei uns!

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Der Kurs ist lediglich für zwei Personen konzipiert, so dass jeder von Euch den ganzen Tag optimal und individuell betreut werden kann! Benötigt wird lediglich der niederländische Visspass – der auch von uns im Vorfeld für Euch besorgt werden kann.

Bei Fragen zu unserem Intensivkurs könnt Ihr Euch gerne über das Kontaktformular an uns wenden.

Berichte und weitere Impressionen zum Hechtfischen in Holland findet Ihr hier.





Hechtfischen auf Rügen im Mai

26 04 2012

Im Mai gehts für ein paar Tage gemeinsam mit Marc, Ralph, Fabian und Nino nach Rügen. Da keiner von uns bisher in Boddengewässern sein Glück auf Hechte versucht hat, würde ich mich an dieser Stelle über jeden Tipp freuen! Ward ihr vielleicht selber schon einmal auf der Ostseeinsel und kennt ein paar interessante Stellen? Habt ihr dabei bestimmte Streamermuster als besonders bissig erlebt? Schießt los 😉 Ich revanchier mich dann mit einem ausführlichen Bericht und vielen Fotos – von hoffentlich schönen Hechten.








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