Kurswoche: Fliegenfischen im Gebirgsfluss

17 02 2014

von Alex

In diesem Sommer – genauer gesagt vom vom 24. bis 31. August – geht es endlich wieder zum Fliegenfischen nach Österreich. Wie in den letzten Jahren auch, werde ich Familie Kohlmayr in ihrem gastfreundlichen Hotel südlich von Salzburg besuchen. Diesmal werde ich die Taurach in und um Unterrauern allerdings nicht alleine befischen, sondern vielleicht mit einigen von Euch!

In Zusammenarbeit mit dem Gasthof zur Post habe ich eine Fliegenfischerwoche unter dem Motto ‚Fliegenfischen am Gebirgsfluss‚ konzipiert. Den Auftakt macht ein informativer Bindeabend am Sonntag, den 24. August. In gemütlicher Runde wird es um Grundlegendes zur Trocken- und Nymphenfischerei im Wildwasser gehen. Außerdem werden wir gemeinsam einige erfolgreiche Muster für die kommenden Tage am Fluss binden.

Am Montag und Dienstag (25. + 26. August) findet dann ein Intensivkurs statt, in dem es nicht nur um die geeigneten Würfe und Präsentationen der Trockenfliege am Gebirgsfluss gehen wird, sondern auch Techniken und Taktiken der Nymphenfischerei in der Praxis erprobt werden. Wir werden an beiden Tagen jeweils 9 Stunden am Wasser sein und unterschiedliche Flussabschnitte und Gewässerstrukturen der abwechslungsreichen  Taurach kennenlernen. Dieser Intensivkurs ist lediglich für 4 Personen (sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene) gedacht, so dass jeder von Euch am Wasser individuell und intensiv begleitet werden kann.

In den darauffolgenden Tagen gibt es zudem die Möglichkeit, die Taurach im Rahmen eines exklusiven Guidings (ganzer od. halber Tag) zu erkunden und dabei bestimmte Schwerpunkte, die wir im Vorhinein gemeinsam besprechen und festlegen, zu behandeln.

Ich würde mich sehr freuen, Euch im Rahmen dieses Intensivkurses, oder aber beim Guiding unter vier Augen, meine Erfahrungen mit der Fliege am schnellen Gewässer weiterzugeben. Falls Ihr Euch ein Bild von der Taurach machen möchtet, empfehle ich Euch einen Blick in meine ‚Berichte‚ der letzten Jahre.

Nähere Informationen und die Konditionen der Fliegenfischerwoche ‚Fliegenfischen am Gebirgsfluss‚ erhaltet ihr auf der Webseite des Ferienhotels Gasthof zur Post. Dort findet Ihr grundsätzlich natürlich auch alle speziellen Angebote für Fliegenfischer, die Euren Urlaub in Untertauern betreffen. Da die Plätze stark begrenzt sind, könnt ihr Euch zum Kleingruppenkurs nur bis zum 1. August direkt bei Familie Kohlmayr anmelden. Die Guidings können entweder jetzt schon über die Webseite vom Gasthof zur Post, oder – solange noch Termine frei sind – kurzfristig vor Ort im Hotel gebucht werden.

Bei Fragen könnt Ihr Euch natürlich jederzeit an mich wenden: kontakt@flybei.de

Wir sehen uns in Österreich, wir sehen uns am Wasser! Tight Lines!

Euer Alex

Fliegenfischerwoche

Fliegenfischen im Gebirgsfluss

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Info-Text zur Fliegenfischerwoche ‚Fliegenfischen am Gebirgsfluss‚:

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Die junge Taurach lässt das Herz eines jeden Fliegenfischers höher schlagen: der wilde Charakter des Gebirgsflusses mit seinen vielen tiefen Pools, Störsteinen und Kehrströmungen bietet auf einer Länge von über 18 km farbenfrohen Bach‐ und Regenbogenforellen sowie kampfstarken Saiblingen unzählige Standplätze.

Das schnelle und unruhige Wasser ermöglicht sowohl mit der Trockenfliege als auch mit der Nymphe eine aktive, abwechslungsreiche und kurzweilige Fischerei und aufgrund des klaren Wassers sind mit einem geübten Auge viele der hellen Fische auf dem weißen Kieselgrund auszumachen.

Dennoch ist die saubere Präsentation der Fliege im Gebirgsfluss nicht immer einfach, denn die strömungsarmen Taschen – in denen die Salmoniden oftmals geduldig auf Nahrung warten – sind klein, die aussichtsreichen Pools tief und die vielversprechenden Rinnen möglicherweise von langen Ästen überragt. Schnell können sich am Wasser dann die ersten wichtigen Fragen stellen:

  • Wie kann ich meine Trockenfliege in der Kehrströmung halten?
  • Wie komme ich mit meiner Nymphe auf Tiefe und wie erkenne ich den Biss?
  • Mit welchem Wurf meistere ich den dichten Uferbewuchs?

Auf diese und viele weitere Fragen geben der Intensivkurs ‚Fliegenfischen am Gebirgsfluss‚ von Alexander Keus und seine exklusiven Guidings an unserem Gewässer konkrete, praxisnahe Antworten.

Alexander Keus kennt beinahe jeden Stein der Taurach und begleitet Sie durch den abwechslungsreichen Gebirgsfluss. Er führt Sie zu den fischreichen Stellen im Gewässer und zeigt Ihnen, wie Sie die unterschiedlichen Anforderungen des Flusses sicher und souverän meistern und Ihre Fliege gezielt zum Fisch bringen.

Seinen Service passt er dabei flexibel an Ihre Kenntnisse (egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener) und Ihre Wünsche an: Möchten Sie ein exklusives Einzelguiding an einem ganz bestimmten Tag Ihres Urlaubs oder lieber am Intensivkurs (2 Tage, jeweils 9 Stunden, max. 4 Personen) teilnehmen? Geht es Ihnen um das effektive Befischen tiefer Pools im unteren Flussabschnitt oder sind Sie interessiert an einer Flusswanderung durch die tiefe Taurachschlucht? Wie wäre es, im Rahmen eines abendlichen Bindekurses die effektiven Muster für die Taurach kennen zu lernen und für den gemeinsamen Ausflug selber zu binden? Sprechen Sie uns einfach an und buchen Sie vor Ihrem Urlaub Ihr ganz individuelles Fliegenfischer‐Paket!

 

Im Detail…

  • Der Termin: Der Auftakt zum 2-tägigen Intensivkurs „Fliegenfischen im Gebirgsfluss“ ist am bereits am Abend des 24. August. Beim Fischerstammtisch gibt es eine Einführung in das Binden erfolgreicher Fliegenmuster für die Taurach und grundlegende Informationen zum Fliegenfischen im Wildwasser.
  • Der Intensivkurs: Während des 2-tägigen Intensivkurses (Montag & Dienstag, jeweils 9 Stunden) liegt das Hauptaugenmerk auf den Wurf- und Präsentationstechniken am schnellen Gebirgsfluss. Lernen Sie in einer Kleingruppe die erfolgreichsten Techniken der Nymphen- und Trockenfliegenfischerei kennen.
  • Das Guiding: Für die restliche Woche steht Alexander Keus unseren Hotelgästen mit einem exklusiven, auf Ihre individuellen Wünsche angepasstem Guiding-Angebot zur Verfügung. Lassen Sie sich zu den fischreichen Stellen unserer Strecke begleiten und lernen Sie die effektivsten Präsentations-Techniken unter vier Augen kennen.
  • Die Kosten:

Intensivkurs: € 140,00 pro Teilnehmer (2 Tage, je 9 Stunden – max. 4 Personen)

Guiding: € 95,00 pro Tag oder alternativ €   50,00 pro 1/2-Tag


Anmeldefrist für dieses spezielle Angebot ist der 1. August 2014
Die Guidings können – solange Termine frei sind – auch noch kurzfristig vor Ort gebucht werden. Eine Besprechung der Inhalte und Schwerpunkte für den gemeinsamen Tag am Wasser findet jeweils am Vorabend statt oder bereits vor Urlaubsantritt per Mail (kontakt@flybei.de).

Für alle Fragen zu diesen Angeboten steht Ihnen Alexander Keus per Mail gerne zur Verfügung: kontakt@flybei.de

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Nachtrag:

Falls Ihr auch ein paar bewegte Bilder vom Wasser sehen wollt, kann ich Euch die Videos von Max (Troutstalking) nur wärmstens empfehlen. Er war im letzten Jahr an der Taurach und hat von seinem Urlaub drei schöne Kurzvideos erstellt.

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Der Herbst ist da

2 10 2013

von Alex

Der Herbst ist da! Das merkt man aber nicht nur an den fallenden Temperaturen, dem ersten nächtlichen Bodenfrost in der tiefen Eifel oder dem gelben Laub auf dem Wasser. Nein, auch daran, dass immer mehr Äschen in unseren heimischen Gewässern zu finden sind. Auch wenn sich mir ein Steigen der bildhübschen Fahnenträgerinnen in den letzten sonnigen Herbsttagen noch nicht so oft geboten hat, durfte ich mich dennoch über zahlreiche Vertreterinnen der Gattung ‚Thymallus thymallus‘ freuen. Die tief geführte Nymphe bzw. wo erlaubt, ein Setup aus einem schweren Dropper und einem leichteren Modell auf Hakengrößen #14 oder #16 am Point, bescherten mir einige prächtige Fänge in Belgien und an Rur.

Guideline Fario

Einen Anteil daran hat sicher auch meine hierfür erworbene neue Rute: Seit ich mit der Guideline Fario in Klasse 4 mit 10 ft. fische, bekomme ich das Verhalten der Nymphen am Flussgrund noch besser mit. Sowohl das Rollen der Nymphen über die Steine als auch jeder noch so sanfte Take werden über das gestreckte Vorfach und die sensible Spitze des Blanks übertragen. Das geringe Gewicht der Rute mit ca. 80g in Kombination mit einer recht leichten Rolle (ich habe mich für eine Guideline Haze V2 entschieden) erlauben es mir noch einfacher, mit gestrecktem und erhobenem Arm stundenlang zu fischen – wobei natürlich insbesondere die zusätzlichen 30cm gegenüber meiner 9ft. Rute dabei die Fischerei entspannter machen.

Aber nicht nur die Äschen, sondern auch die Bachforellen waren in letzer Zeit sehr aktiv. Dies hing allerdings immer stark vom Pegel der unterschiedlichen Flüsse ab. An der Rur hatte ich auf unterschiedlichen Abschnitten das Glück, einige Tage mit 30cm oder mehr verbringen zu dürfen. Obwohl das ansonsten leicht rötliche Wasser aufgrund der nächtlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt im Hohen Venn glasklar war, konnte ich einige farbenprächtige Rotgetupfte auf Trockenfliege und Nymphe fangen. Es war sehr interessant zu sehen, wie die sich häufig verändernden Wasser- und Wetterbedingungen einen direkten Einfluss auf die Fischerei hatten. Nicht nur was die verwendeten Methoden anging, sondern insbesondere auch die Fliegenmuster und eingesetzten Vorfächer wirkten sich stark auf das Ergebnis am Wasser aus. Von den besetzten Standplätzen ganz zu Schweigen. Man könnte an dieser Stelle regelrecht von „launischen“ Bachforellen sprechen.

Bachforelle - Rur

Der Hohepunkt war in diesem Zusammenhang mit Sicherheit eine wilde Bachforelle von 61 cm, die ich an einem sonnigen Nachmittag bei schwierigeren Bedingungen im Beisein von Kristof aus Antwerpen fangen durfte. Danke nochmals fürs Keschern und das tolle Foto! Der Fisch war ein Prachtexemplar eines Milchners, der hoffentlich in Kürze während der Schonzeit aktiv dazu beitragen wird, dass der Bestand von Bachforellen im Fluss gesund bleibt! Wenn ich an meine ersten Erfahrungen in Belgien oder an der Rur zurück denke, kann ich es fast nicht glauben, dass dies bereits mein dritter Wildfisch in diesem Jahr über 60cm war. Aber auch Kristof konnte in Belgien zwei abgewachsene Bachforellen über der 60er-Marke landen. Insgesamt meiner Meinung nach Indikatoren für das reichhaltige Nahrungsangebot und Potential meiner Hausgewässer.

Ein Prachtexemplar

Besonders gefreut hat mich darüber hinaus auch der Besuch von Max (www.troutstalking.de), mit dem ich drei Tage gefischt, gebunden, die Flüsse in der Grenzregion erkundet und meine 100 Ausflüge in diesem Jahr geknackt habe. Aufgrund der nahen Schonzeit trafen wir viele andere Fliegenfischer am Wasser an und entschieden uns daher meist dazu, einige neue und teils abgelegene Stellen zu befischen. Eine gute Entscheidung! Man sollte viel öfter die ausgedehnten Trampelpfade und bekannten Hotspots links liegen lassen und nach „Neuem“ suchen. Die gemeinsame Fischerei hat mir unterm Strich aber auch noch einmal eindrücklich gezeigt, dass es für Besucher an unseren Gewässern nicht immer ganz leicht ist, direkt erfolgreich zu sein. Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie sich effektive Techniken doch von Fluss zu Fluss unterscheiden.

Etwas sentimental wurde ich dann kurze Zeit später bei meinem letzten Besuch des Flusses – auf diesem Teilstück. Hier endet die Fischerei immer bereits am 30. September. Es ist schon komisch am Abend aus dem Wasser zu steigen und am Ufer zu sitzen mit der Gewissheit, erst wieder in 6 Monaten am selben Ort die Rute schwingen zu dürfen. Hiervon abgesehen war der letzte Abend aber sehr gewinnbringend für mich: Denn als ich mich gerade flussaufwärts zu einer vielversprechenden Stelle bewegte, kreuzten sich meine Wege mit denen eines guten, sehr guten Fliegenfischers (und Fliegenbinders) aus Ostbelgien. Wir kannten uns bereits von einigen kurzen Treffen und Gesprächen, hatten es aber bisher nicht koordiniert bekommen, gemeinsam Fischen zu gehen. Glücklicherweise hatte er mein Auto an der Straße gesehen und kam mit einem „I knew it was you“ die steile Böschung hinunter. So ergab es sich noch, dass wir innerhalb der Saison zusammen fischten. Und allein in dieser kurzen Zeit habe ich mir einiges abschauen können. Es ist immer wieder verblüffend zu sehen, welche kleinen Verbesserungen – auf unterschiedlichsten Ebenen – noch machbar sind und wie sich die Anpassung einzelner Variablen auf das große Ganze unseres Hobbys auswirken. Das ist es auch, was ich letzten Endes am Fliegenfischen so liebe: der Reichtum an Facetten und unendliche Möglichkeiten, sich weiterzubilden!

Impressionen vom Herbst:





„Enough is enough“

14 09 2013

von Alex

Es ist Samstag, Wochenende. Regen prasselt gegen die Scheibe über dem Bett. Drinnen ist es gemütlich und warm, draußen nicht. Der Bindestock zu weit vom Bett entfernt. Aber der Laptop ist in Reichweite. Zeit für ein paar Videos! Zwei davon möchte ich Euch ans Herz legen. Das eine ist recht neu und fragt „When ist enough enough?“. Es dokumentiert die durch Wasserkraftwerke verursachten Veränderungen des berühmten McCloud Rivers an der amerikanischen Westküste. Das andere ist schon etwas älter, bisher aber an mir vorbei gegangen. Thematisiert wird die besondere Beziehung und Freundschaft zweier Fliegenfischer. Erwärmend bei dem herbstlichen Wetter und den konstant fallenden Temperaturen.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, ob im warmen Zuhause oder draußen am Wasser!

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Wasser, wir brauchen Wasser

15 08 2013

von Alex

Während ich mich in einem meiner letzten Berichte Anfang Juli über die konstanten Wasserstände an Rur und in Ostbelgien noch gefreut habe, hat sich aus dieser „Freude“ mittlerweile ein kleiner Frust entwickelt. Naja, „Frust“ ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber die Pegel sind in den letzten Wochen permanent gefallen und haben sich nun bei absolutem Niedrigwasser eingependelt. Kurze Regenschauern hier und da ändern daran leider nichts. Die Rur hat derzeit an der Messstation in Dedenborn (warum ist die in Monschau eigentlich seit ein paar Wochen nicht mehr aktiv?!) meist weniger als 18 cm. Zudem ist das wenige Wasser auch noch glasklar – was die Fischerei bei strahlendem Wetter nicht gerade erleichtert. Insbesondere die größeren Bachforellen scheinen bei diesen Konditionen die meiste Zeit ihre Köpfe einzuziehen und sich unter Steinen zu verstecken. Zwar fängt man tagsüber mit laaaangen Vorfächern und tief sitzenden, kleineren Fliegenmustern noch einige Fische (Marc und ich waren in den lezten zwei Wochen zwei Mal für jeweils einen ganzen Tag in der Eifel und konnten uns über die Anzahl nicht beschweren), aber alles ü40 cm lässt sich nur zu bestimmten Tageszeiten und bei bestimmten Wetterverhältnissen blicken. Zudem hat man derzeit nicht dieses typische „Rur-Feeling“, dass die Farios scheinbar nur auf die Fliege warten. Mails, SMS von Freunden und Bekannten sowie Begegnungen mit anderen Fliegenfischern am Ufer, die von einer sehr schwierigen Fischerei berichten, wundern mich jedenfalls nicht.

Was allerdings weiterhin gut funktioniert ist das Nymphenfischen auf Äschen. Die Fahnenträgerinnen halten sich im Moment in den strömungsreichen, unruhigen und etwas tieferen Zügen auf und sind bei entsprechender Präsentation regelmässig – teils in stattlichen Größen – zu fangen. Dies gilt sowohl für die Rur als auch die meine belgischen Flüsse. Für die größeren Bachforellen muss man sich, wie oben angedeutet, allerdings etwas einfallen lassen, was mir bzw. uns in den letzten Wochen teilweise auch ganz gut gelungen ist. In den belgischen Ardennen konnte ich an einer „beschissenen“ Stelle (nicht wahr Lennet?) eine meiner bisher schwersten Rotgetupften in der diesjährigen Saison in Belgien überlisten. Auf ein kurzes Foto-Shooting hatte die kugelrunde Schönheit allerdings keine Lust, da half auch ein verfolgender Hechtsprung von mir in ihren stinkenden Pool nichts…

Einen Tag später durfte ich allerdings dafür eine sehr beeindruckende Bachforelle mit dem Blitz im Dunkeln einfangen. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Peter für seine perfekte Landung! Dieser Fisch hätte niemals in meinen Kescher gepasst. Da muss definitiv ein größeres Modell von Brodin her (vielleicht der Gallatin?). Ich war jedenfalls seit langer Zeit nochmal richtig „baff“ ob der Statur und der Kopfgröße einer Forelle…So ein Prachtexemplar bewohnt das Gewässer mit Sicherheit schon ein paar Jährchen und weiß sich unter verschiedensten Bedingungen souverän zu behaupten. Ich hoffe das bleibt auch so!

Was ist sonst noch passiert? Ich gehe ab und an am Abend in den nahen Niederlanden ein wenig Hechtfischen, aber das Wasser in den Seen ist recht trüb. Bisher hatte ich dennoch in den meisten Fällen Glück und bin seltenst als Schneider wieder über die Grenze nach Hause gefahren. Spätestens im November werden dann hier auch wieder regelmässig die ersten größeren Exemplare zu sehen sein. Dann geht es nämlich mit einem bunten Mix aus Flybei und Troutstalking für eine ganze Woche nach Holland. Drei Boote warten darauf geentert zu werden 😉 Vielleicht zusätzlich auch die neue Version des Bellyboots „Drifter“ von Guideline, welches am Wochenende hier eintreffen wird und natürlich intensiv getestet werden will. Als erstes wohl an der Maas, denn da geht es in der nächsten Woche hin. Ich hoffe auf ein paar an der Oberfläche raubende Rapfen! Alles in allem: Ich freu mich auf die nächste Zeit am Wasser! Ob am Fluss, am See, in der Eifel, in Belgien, in den Niederlanden oder sonstwo. Gerade ist noch eine Einladung nach Rügen aufs Handy geflattert. Es wird Zeit, meine Urlaubstage nochmal zu zählen!

Nachtrag:

Meine Regentänze der lezten Tage haben Wirkung gezeigt, auch wenn sich die Pegel nach den paar kleineren Schauern noch nicht sonderlich beeindruckt gezeigt haben. Aber immerhin funktioniert die Messstation in Monschau wieder! Ich lege noch ein paar Tänze ein und hoffe, dass die 20-Zentimeter-Marke bald wieder geknackt sein wird. Drunter macht es tagsüber derzeit wenig Sinn. Da lohnt ein Abstecher nach Belgien schon eher. Am Sonntag konnte ich alleine im erste Pool 8 Forellen/Äschen landen.





Frontsidefly: Slovenia

15 07 2013

von Alex

Immer wenn ich mit Lennet fischen gehe frage ich „Und, coole neue Videos?“. Meinstenst sagt er dann „Jo!“. Und manchmal stelle ich seine Empfehlung dann anschließend hier online. Zum Beispiel heute. Das neue Video von Frontsidefly: 20 Minuten Slowenien. Viel Pläsier!








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