Gruß aus Österreich

12 08 2010

Grüß Gott z’samm!

Endlich Zeit für ein kurzes Lebenszeichen von mir. Warum kurz? Ganz einfach: Weil der Computer in der Lobby unseres Quartiers entweder besetzt oder eingeschlafen – sprich zu langsam – ist.

Gerade komme ich vom abendlichen Buffet mit reichhaltigen Spezialitäten aus der Alpenregion (Käsespäzle, Sauerkraut, Semmelknödel, Kaiserschmarn und so weiter…) zurück und lasse den heutigen Tag nochmal kurz in Gedanken Revue passieren. Nachdem ich die erste Zeit unserer zweiten Woche damit verbracht habe, die hiesigen Gebirgsbäche mit der Gespließten zu befischen, habe ich heute der trüben Salzach (vom Schmelzwasser und aufgrund der starken Regenfälle) einen Besuch abgestattet und unterschiedliche Bacheinläufe abgeklappert. Dabei ist mir ein kleiner „Grand Slam“ gelungen: Bachforelle, Regenbogenforelle, Saibling, Äsche und Seeforelle – und alle über 35 cm. Die stattlichste unter den Salmoniden war die Seeforelle mit knapp über 50 cm – ein schöner Anblick diese schwarzen Punkte und die kräftige, gerade Schwanzflosse (Fotos reiche ich natürlich nach sobald ich zu Hause bin).

Interessant an meiner heutigen Pirsch war, dass ich zeitweise – wie gestern auch schon – ausgesprochen gut mit einer äußerst kleinen schwarzen Nassfliege (keine Ahnung wie das Muster heißt, habe einfach irgendwas gebunden: schlanker schwarzer Körper und eine schwarze Hennenhechel) gefangen habe. An einer aussichtsreichen Stelle angekommen habe ich es zuerst mit der Trockenfliege versucht…NICHTS. Anschließend die Nymphendose ausgepackt …NICHTS. Einen Streamer durchgezogen…NICHTS. Als hätten mich die Flussbewohner gesehen und wollten mich auslachen, lösten sie sich immer wieder vom Grund ins Mittelwasser und kehrten zu ihrem Standplatz zurück. Also: Jene Nassfliege ausprobiert, die ich am Abend vorher gebunden hatte. Erster Wurf: Biss! Zweiter Wurf: Biss! So ging es dann eine ganze Weile. Die Krönung dabei war – hier muss ich kurz ergänzen, dass ich eine dicke Trockenfliege als Bissanzeiger vor die Nassfliege geschaltet hatte – eine Doublette mit einem Saibling und einer Bachforelle. Beide Fische konnte ich sogar landen (und natürlich releasen). Alles in allem also ein ereignisreicher Tag, den ich jetzt gemütlich mit Anna ausklingen lassen werden, denn morgen geht es früh raus: die Krimmler Ache ruft. Ich bin gespannt!


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12 08 2010
Frank

Glückwunsch, Petri Heil und Dank für diesen Bericht!

Hoffentlich geht das so weiter – ich wünsch es Dir!

Dein Frank

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